In die langjährige Untätigkeit der EU-Kommission zur Förderung Sozialer und Solidarischer Ökonomie ist erfreulicherweise Bewegung gekommen: Der Binnenmarkt-Kommissar Barnier hat mehrere Maßnahmen vorgeschlagen, darunter eine neue Form von Investmentfonds zur einfacheren Finanzierung von Initiativen Sozialer und Solidarischer Ökonomie.
Nach einem Workshop im Mai läuft nun eine offene Konsultation zu "sozialem Unternehmertum". Hier können sich interessierte Unternehmen, Verbände, Vereine, Bürgerinitiativen aber auch Privatpersonen zu Wort melden:
http://ec.europa.eu/internal_market/consultations/2011/social_investment_funds_en.htm
(Zu befürchten ist, dass dies auch Unternehmen und Lobbyorganisationen tun werden, die nicht aus diesem Bereich stammen...)
Es müssen nicht alle Fragen beantwortet werden. Auch einzelne Hinweise und die Unterstützung der Initiative der Kommission sind sinnvoll.
!Die Konsultation läuft nur noch bis Mittwoch den 14. September!
Nutzen wir die verbleibende Zeit uns einzumischen!
Am 18. November wird es dann in Brüssel einen Abschlussworkshop zu dieser Konsultation geben.

Dagmar Embshoff
Vorstand hnGeno eG iG und Initiative Netzwerk Solidarische Ökonomie e.V.
Kölnische Str. 183, 34119 Kassel, 0170/ 8 788 688
mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!')">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.solidarische-oekonomie.de

 

Die 'Initiative Netzwerk Solidarische Ökonomie' (*SÖ) arbeitet seit Dezember 2010 am Aufbau eines Netzwerkes für Betriebe und Projekte sowie Vernetzungs- und Unterstützungsstrukturen aus dem Bereich der Solidarischen Ökonomie.
Zentrale Ziele sind:
  • Kommunikations- und Vernetzungsstrukturen auszubauen,
  • verschiedenste Bildungsprojekte zu realisieren und
  • eine breite Öffentlichkeitsarbeit und Information über alles, was mit Solidarischer Ökonmie zu tun hat.
  • Vor allem soll gemeinsam daran gearbeitet werden die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Solidarische Ökonomie zu verbessern.
Das Netzwerk (*SÖ) befindet sich noch im Aufbau und ist offen für weitere MitstreiterInnen.

ökosozialZukunftsfähige Arbeit am Sozialen erfordert eine Methodologie, die geeignet ist, Prozesse des geplanten sozialen Wandels und des kollektiven Lernens in kleinräumigen Einheiten einzuleiten und zu begleiten. Von zentraler Bedeutung sind die Stärkung der Organisations- und Bewältigungsfähigkeiten von Menschen und die Schaffung von Ermöglichungsstrukturen für ökosoziale Aktivitäten im lokalen Nahraum nach dem Vorbild des Settelments Hull-House. Ökosoziale Selbstorganisation birgt Lebensmöglichkeiten, welche die Gesellschaften angesichts schwieriger Zukunftsfragen dringend brauchen werden.
Optionen eigenständiger Entwicklung sind auch mit Hilfe sozialpolitischer Instrumente herzustellen und zu gestalten. Professionelle Arbeit am Sozialen heute muss die ökosozialen Entwicklungserfordernisse einerseits und die Förderung der grundlegenden Fähigkeiten und Tätigkeiten von Menschen andererseits zum Ausgangspunkt nehmen. Die Struktur des Gemeinwesens muss auf diese beiden Eckpunkte hin entwickelt werden. Gestaltender Sozialpolitik und Sozialer Arbeit fällt die Aufgaben zu, Lebensoptionen in den Gemeinwesen zu erschließen und insbesondere mit benachteiligten und verwundbaren Gruppierungen sozialproduktiv zu nutzen.
Anzusetzen ist an spezifischen Problemlagen und Entwicklungsoptionen, und dieser Prozess zeitigt nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort Wirkung. Ein solcher Ansatz setzt voraus, dass die lebensweltlichen Deutungen und Sinnstrukturen, die Bedürfnisse, Ressourcen und Restriktionen der Menschen und ihrer Lebensbedingungen vor Ort als Realität und Ausgangspunkt wahrgenommen werden. Hieraus entstehen „Politiken der Möglichkeiten“, die in eine Zukunft nachhaltiger Entwicklung weisen.

Susanne Elsen (Hrsg.)
Ökosoziale Transformation
Solidarische Ökonomie und die Gestaltung des Gemeinwesens
Perspektiven und Ansätze von unten
ISBN 978-3-940865-19-9 I 2011 | 450 S. | Hardcover | 32 €

zum Buch

Welche Impulse setzt urbane Landwirtschaft für eine nachhaltige Stadtentwicklung? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Seminar, das die Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) am 26. und 27. Mai 2011 in Berlin durchführt. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an DezernentInnen, Führungs- und Fachpersonal aus Stadtentwicklung und Stadtplanung, Grün- und Freiraumplanung, Umwelt sowie an Ratsmitglieder und MitarbeiterInnen von Planungsbüros.
Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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