Drei Jahre nach Öffnung der ersten AnkER-Zentren fällt die Bilanz düster aus. Das Konzept ist gescheitert, die Asylverfahren wurden nicht beschleunigt, die Menschen sind oft isoliert, entrechtet und ausgegrenzt. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis von 65 Organisationen, darunter PRO ASYL, Flüchtlingsräte, Diakonie Deutschland, Deutscher Caritasverband, Paritätischer Gesamtverband, AWO Bundesverband und Amnesty International, fordern die Schließung der Zentren und faire Asylverfahren.

Mehr dazu hier: https://www.nds-fluerat.org/49989/aktuelles/isolation-beenden-das-ankommen-foerdern-faire-asylverfahren-sicherstellen/

Forum für Demokratie und Bürgerbeteiligung vom  24. bis 26. September 2021 in Loccum

Unter dem Titel »Auf dem Weg in eine zukunftsorientierte Demokratie? Partizipation als Schlüsselkompetenz zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen« werden wir darüber diskutieren, wie eine belastbare und gleichzeitig innovative Demokratie – auf allen politischen Ebenen – ausgestaltet werden kann.

Deutschland befindet sich in weitreichenden Veränderungsprozessen. Die Folgen der Pandemie, die Klimakrise, die Digitalisierung und die steigende soziale Ungleichheit stellen unsere Gesellschaft vor völlig neue Herausforderungen. Um dem gerecht zu werden, braucht es entschlossene und zukunftsweisende Entscheidungen, die von möglichst vielen Menschen getragen werden. Dem Schutz von Minderheiten und zukünftigen Generationen muss dabei eine wichtige Rolle zugeschrieben werden. Die Partizipation aller Menschen an politischen Entscheidungsprozessen ist deshalb wichtiger denn je. Sie ist eine Schlüsselkompetenz zur Stärkung demokratischer Gesellschaften und ein zentraler Baustein hin zu demokratischer und gesellschaftlicher Innovation.
Doch was heißt das konkret? Welche Rolle können erprobte und neue Formen der Beteiligung von Einwohner/innen in Bund, Ländern und Kommunen in den notwendigen Veränderungsprozessen spielen? Wie kann die Partizipation an politischen Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozessen deutlich gestärkt werden?
Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden wir über diese Fragen diskutieren und herausarbeiten, welche Rolle Bürgerbeteiligung bei der Bewältigung der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen spielen kann und muß.

Die Tagung wendet sich an Interessierte aus Bürgerschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft, die eine bürgernahe Demokratie mitgestalten wollen.

Weitere Informationen zu den Inhalten und zur Anmeldung finden Sie unter folgendem Link: https://www.mitarbeit.de/forum_demokratie_2021/

 

Soziokultur ist vor allem eines: Kultur vor Ort. Ob in der Metropole, Kleinstadt oder ländlichen Gemeinde – Zentren und Initiativen wirken in ihren Kommunen und gestalten das Zusammenleben mit. Wie das konkret aussieht, zeigt die aktuelle Ausgabe der SOZIOkultur.
Corinne Eichner und Carsten Nolte blicken auf die aktuelle Lage. Sie heben das Miteinander hervor, und betonen, wie wichtig soziokulturelle Angebote gerade jetzt sind, denn sie führen zu stabilen Bindungen, Kommunikation und Verständnis in den Kommunen – und damit gerade dort, wo die Umbrüche stattfinden.
Als Kulturberaterin ist Elke Flake mit der Soziokultur bestens vertraut und als Ratsmitglied mit der Kommunalpolitik. Sie unterstreicht die Notwendigkeit kommunaler Förderung der Soziokultur und gibt Tipps, wie es dieser gelingt, dafür die Voraussetzungen zu schaffen.
„Immer rein ins Getümmel“, rät Jörg Stüdemann. Aus der Soziokultur kommend, ist er heute Kulturstadtrat und Kämmerer in Dortmund. Er sieht die Gemeinsamkeit im Engagement von Kultur und Politik für ein besseres Leben in der Kommune und ermuntert die Soziokultur, sich mehr einzumischen.
Seit mehr als 20 Jahren kämpft die soziokulturelle Szene in Duisburg um einen Ort in der Stadt. Nun hat sie ihn mit dem Stapeltor 6 endlich gefunden: nach häufigem Scheitern, dank hartnäckigem Engagement und endlich offener Ohren im Rat.
Auch die laufenden Förderprogramme des Bundes kommen Soziokultur UND Kommunen zugute. Hans Hüller, Bürgermeister der Gemeinde Witzin in Mecklenburg, beschreibt, wie Kultur die Menschen zusammenbringt. Mithilfe von LAND INTAKT konnte eine alte Skaterhalle zu einer modernen Multifunktionshalle umgebaut werden. In Kassel arbeiten das Umwelt- und Gartenamt und das Kulturzentrum Schlachthof eng zusammen. Im Rahmen des UTOPOLIS-geförderten Nachbarschafts-Kunstprojektes „Hier im Quartier“ konnten über partizipative Methoden Ideen zur Freiraumplanung der Stadt gesammelt und Menschen in der Pandemie direkt erreicht werden. Das Beispiel der Lagerhalle Osnabrück zeigt, welch wichtige Rolle die Kulturförderung der Kommune spielt. Der Rat der Stadt machte den Zugang zum Förderprogramm NEUSTART KULTUR und damit den Einbau einer Lüftungsanlage möglich, indem er den städtischen Anteil erheblich aufstockte.
Die Pandemie ist hoffentlich vorüber, aber die zu lösenden Aufgaben kommen erst – nicht nur für Wirtschaft und Handel, auch für die Demokratie. Die Soziokultur kann dabei einen wichtigen Beitrag leisten – und die Kommunalpolitik ist gefragt, dies zu unterstützen. Je enger sie zusammenwirken, desto besser wird es gelingen. Das und noch mehr lesen Sie in der aktuellen SOZIOkultur.

 

 

"Es ist nicht genug verlangt, wenn man vom Theater nur Erkenntnisse,
aufschlußreiche Abbilder der Wirklichkeit verlangt. Unser Theater
muß die Lust am Erkennen erregen, den Spaß an der Veränderung
der Wirklichkeit organisieren. Unsere Zuschauer müssen nicht
nur hören, wie man den gefesselten Prometheus befreit, sondern
auch sich in der Lust zu schulen, sich zu befreien. Alle die Lüste und
Späße der Erfinder und Entdecker, die Triumphgefühle der Befreier
müssen vom unserem Theater gelehrt werden." (Bertolt Brecht, 1953)
Genau darum geht es in unserem neuen Buch.

Odierna/Woll (Hg): Visionen der Veränderung. Forumtheater nach A. Boal. ISBN 3930830602 - 500g

Odierna/Woll (Hg): Visionen der Veränderung
Forumtheater nach A. Boal. Theorie, Entwicklungen, aktuelle Positionen und Perspektiven
ISBN 3930830602  - 2021 - 220 S. 19 Euro

Das Forumtheater nach Augusto Boal bringt Veränderungsprozesse in Gang. Es ist Theater, das „Politik macht“. Lernprozesse werden in Gang gesetzt, die kulturelle Bildung öffnet sich politischen Veränderungs­prozessen. Die gemeinsame spielerische Suche nach ungewöhnlichen Problemlösungen spricht nicht nur die rationale Seite des Menschen an, sondern auch seine emotionale, seine lustbetonte und setzt somit Impulse zu neuen Denk- und Handlungsweisen frei.
Der Band gibt einen umfassenden Einblick in die aktuellen Auseinandersetzungen zu Theorie und Praxis des Forumtheaters nach Augusto Boal in der Bundesrepublik Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien und Rumänien.
Es geht um Begriff, Geschichte und Wirkung des Forumtheaters. Die Praxisbeispiele zeigen die vielfältige Theaterarbeit: ... mit Kindern, in Schule, Stadtteilarbeit, zur Suchtprävention, Inklusion, Legislatives Thea­ter, Arbeit in Strafanstalten und zum Thema „Anti-Rechtsextremismus“. 

19.00 €
Preise inkl. MwSt., Versand
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Die Attac-Sommerakademie findet vom 23. bis 25. Juli 2021 statt und steht dieses Jahr unter dem Motto: „Wie wollen wir leben? Visionen einer anderen Globalisierung“. Gemeinsam mit euch möchten wir die Frage nach der sozial-ökologischen Transformation konkret machen und gleichzeitig größer denken, indem wir lokale Handlungsalternativen und Strategien mit Visionen für den Systemwandel verbinden. Dazu laden wir euch ganz herzlich ein – online und auch vor Ort in Frankfurt!

Die Corona-Pandemie ist auch für politische Bildungsarbeit eine Herausforderung – aber auch eine gute Gelegenheit, um neue digitale Formate zu erproben. Wir freuen uns, euch ein vielfältiges Programm vorstellen zu können. Insgesamt werden 19 Veranstaltungen in verschiedenen Formaten angeboten. Neben einer Auftakt- und Abschlussveranstaltung wird es insgesamt sechs Podien und zehn Online-Workshops geben, sowie ein interaktives Format am Samstag. Aufgrund der Corona-Pandemie werden alle Veranstaltungen online angeboten. Ein Teil der Veranstaltungen wird gleichzeitig auch als Hybridveranstaltung stattfinden: Sie werden nicht nur online übertragen, sondern können auch vor Ort in der Evangelischen Akademie Frankfurt besucht werden.

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen findet ihr in der Programmübersicht: https://www.attac.de/sommerakademie/programm

 

 

Das Sozialforum Dortmund hat ein Spiel in Form eines virtuellen Hindernislaufs entwickelt, das den Leistungsausschluss nach SGB II für Bürger und Bürgerinnen aus anderen EU-Staaten problematisiert.

Anlass zur Entwicklung des Spiels war ein Leitfaden der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur „Bekämpfung von bandenmäßigem Leistungsmissbrauch im spezifischen Zusammenhang mit der EU-Freizügigkeit“, der vornehmlich bei Hartz IV-Anträgen von Arbeitsmigranten aus Südosteuropa zur Anwendung kommen soll. Ferngehalten werden sollen insbesondere Angehörige der Volksgruppen Roma und Sinti, die von der BA pauschal des organisierten Leistungsmissbrauchs verdächtigt werden.

Den Zugang zum Spiel findet Ihr hier: https://hartz4-hindernislauf-eu.free.de

Weitere Infos dazu: http://agora.free.de/sofodo/das-sofodo-hat-ein-computerspiel-entwickelt

 

 

Freitag, 9.7.2021 um 19:00 Uhr, Robert-Havemann-Saal im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4  (Strassenbahn hält vor Haus) - Berlin-Mitte
Vorträge und Diskussion
https://hausderdemokratie.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_der_Demokratie_und_Menschenrechte


Thema: 1870/71: Die Communes in Lyon und Marseille
Nicht nur in Paris, auch in den Städten Lyon und Marseille fanden im Zuge des preußisch-französischen Krieges und der temporären Niederlage der frz. Truppen revolutionäre Entwicklungen statt.
In Lyon wurden am 4. September 1870 zum ersten Mal in Frankreich die Abschaffung des Königreichs und die Republik proklamiert. In Lyon kam es
in der Folge zu zwei revolutionären Commune-Versuchen.
Beide Städte waren organisatorische Schwerpunkte der bakunistischen Sektion der I. Arbeiter-Internationale (1864-72). In Marseille kam es
ebenfalls zu zwei Commune-Versuchen, der erste 1870 dauerte drei Tage, der zweite 1871 dreizehn Tage. Es gab Besetzungen und auch Gegensätze
zwischen besetztem Rathaus und besetzter, vormals zentralstaatlicher Verwaltung (Präfektur).
Neben Barrikadenkämpfen mit der Armee, die durchgängig verloren gingen, kam es auch zu ersten Streiks, in Lyon der Seidenweber*innen und
Textilarbeiter*innen, in Marseille der Bergbau- und Hafenarbeiter. Im Vortrag wird auch über die Frauenbeteiligung berichtet. Bakunin wurde in
Lyon verhaftet, befreit und flüchtete nach Marseille, wo er 1870 sein Hauptwerk „Das knutogermanische Kaiserreich und die soziale Revolution"
schrieb.
 
Dr. Maurice Schuhmann (Anarchismusforscher, Berlin)
Thema: Le temps des cerises -- Die Pariser Commune im Spiegel der anarchistischen Rezeptionsgeschichte
Die nur kurzlebige Pariser Commune gilt als ein Meilenstein in der (europäischen) Geschichte von Revolutionen und Aufständen. In einem nur
sehr kurzem Zeitraum wurde versucht, politische und soziale Utopien in der Realität konkret umzusetzen. Das Erbe jenes sozialen Experimentes
wird von unterschiedlichen politischen Strömungen für sich reklamiert – sei es vom Anarchismus (namentlich von Michael Bakunin), Staatskommunismus marxistischer Prägung, deren Begründer eine Verwirklichung der, von ihnen postulierten Diktatur des Proletariats darin zu erblicken glaubten, aber auch von staatlicher Seite.
Anlässlich des 140. Geburtstages der Commune wurden z.B. die Kommunard*innen als wichtige Vorkämpfer*innen der Demokratie gewürdigt
und man zeigte im Rathaus des V. Arrondissements, welches diese einst in Brand gesetzt hatten, eine Austtellung zu ihren Ehren. Vor diesem
Hintergrund wird das Organisationsmodell der Commune vorgestellt und die anarchistische Rezeption – ausgehend von Bakunin hin zu neueren Adoptionen wie z.B. durch den libertären Kommunalismus von Murray Bookchin und Janet Biehl diskutiert.
Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen begrenzt. Die Anmeldung zur Veranstaltung bis 08.07. ist Voraussetzung für eine Teilnahme.
Anmeldungen bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Sonntag, 13. Juni 2021, 12:00 - Sonntag, 13. Juni 2021, 20:00 Diskussion/Vortrag
Am 13. Juni 2021 treffen sich die Linken Buchtage Berlin zum Gespräch mit fünf Autor:innen und Herausgeber:innen über ihre aktuellen Bücher
- pandemiekonform leider ohne Publikum vor Ort, dafür aber im Live-Stream!
Seid dabei - es ist keine Anmeldung nötig.
☆ 12:00 - 13:00, Jacinta Nandi: "Die schlechteste Hausfrau der Welt. Ein Erfahrungsbericht und Manifest"
☆ 14:00 - 15:00, Lydia Lierke & Massimo Perinelli: "Erinnern stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive"
☆ 16:00 - 17:00, Andreas Speit: "Verqueres Denken. Gefährliche Weltbilder in alternativen Milieus"
☆ 18:00 - 19:00, Iris Dankemeyer: "Die Erotik des Ohrs. Musikalische Erfahrung und Emanzipation nach Adorno“
https://linkebuchtage.de/

 

Bundesweite Kampagne "Mietenwahnsinn stoppen"

: So können Hunderttausende bezahlbare Wohnungen entstehen New
“Mit dem Baulandmobilisierungsgesetz hat die Bundesregierung ihr letztes großes wohnungspolitisches Vorhaben auf den Weg gebracht. Doch auch die neue Regierung darf das Thema Wohnungsbau nicht aus den Augen verlieren. Der DGB zeigt auf, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, damit nicht nur neue, sondern vor allem auch bezahlbare Wohnungen entstehen. (…) 1. Bundesbeteiligungsfonds für kommunale Wohnungsunternehmen: Wir fordern den Bund auf, einen Fonds aufzulegen, der Kommunen dabei unterstützt eigene Wohnungsbaugesellschaften zu gründen, bzw. sich an bestehenden kommunalen Wohnungsunternehmen zu beteiligen und so deren Eigenkapitalbasis zu stärken. (…) 2. Steuerliche Förderung dauerhaft bezahlbarer Wohnungen: (…) Wir fordern die Bundesregierung auf, die steuerliche Förderung von Unternehmen, die ihre Wohnungen dauerhaft preisgebunden anbieten, wieder aufzulegen. 3. Ausbau der Förderung des sozialen Wohnungsbaus: Durch die bereits erfolgte Änderung des Grundgesetzes (§ 104d GG) kann der Bund weiterhin den Ländern Gelder für die Förderung von Sozialwohnungen zur Verfügung stellen. Bislang stellt er dafür bis 2024 jährlich eine Milliarde Euro bereit. Das reicht bei weitem nicht aus: Um das weitere Abschmelzen des Sozialwohnungsbestands zu verhindern, sollten Bund und Länder zusammen mindestens sieben Milliarden Euro pro Jahr investieren, die sie zu gleichen Teilen tragen. 4. Anhebung der Abschreibungssätze: Die Abschreibungssätze im Mietwohnungsneubau sollten dauerhaft von zwei auf drei Prozent angehoben und damit den Sätzen im Gewerbebau gleichgestellt werden. (…) 5. Kommunen ertüchtigen, Grundstücke systematisch und strategisch zu erwerben (…) 6. Bodenwertsteigerungen abschöpfen: Wenn durch Planungsmaßnahmen Ackerland zu Bauland wird, wird der begünstigte Eigentümer auf einen Schlag sehr viel wohlhabender. Die entstandenen Bodenwertsteigerungen sollen durch die Kommune weitgehend abgeschöpft werden, damit diese den Bau und die Förderung bezahlbaren Wohnraums unterstützen kann. Für einen solchen Planungswertausgleich muss der Bund den gesetzlichen Rahmen schaffen…”
DGB-Forderungen vom 1. Juni 2021


Corona ist (in Europa) langsam auf dem Rückzug, die Klimakrise aber nimmt weiter Fahrt auf. Zeit, unser Klimacamp aus dem Digitalen wieder in die reale Welt zu bringen: Wir werden vom 27. August bis 7. September 2021 in räumlicher und inhaltlicher Nähe zum Flughafen Leipzig ein Klimacamp zum Thema Mobilitätsgerechtigkeit veranstalten und suchen noch Menschen zum mitorganisieren. Wir wollen einen Ort der Bildung, der Begegnung und des Skillshares, aber auch der politischen Aktion schaffen und die zaghaften Erfolge der letzten Jahre in Richtung Energiewende auch im Thema Verkehr anstoßen. Raus aus der Grube, rauf auf die Piste!
Ein weiterer Themenschwerpunkt rund um das Themenfeld globale Klimagerechtigkeit und Migration wird an die Abschiebepraxis am
Flughafen und den bisherigen Inhalten zu (Anti-)Rassismus anknüpfen.
Dazu gehört für uns das Reflektieren und Abbauen bestehender Diskriminierungsformen innerhalb der größtenteils Weißen, akademischen Klimagerechtigkeitsbewegung.
 
Wir sind ein basisdemokratischer und selbstorganisierter Kreis von Menschen aus Leipzig und seinem weiteren Umland (Sachsen, S-Anhalt,
Thüringen, Brandenburg, Berlin), die dieses Klimacamp organisieren. Wenn du Lust hast, dich um Themenbereiche wie das Bildungsangebot, politische (direkte) Aktionen, Öffentlichkeitsarbeit, Logistik, Bar oder das Campleben zu kümmern, bist du herzlich eingeladen, mitzumachen.
Erfahrung ist hilfreich, aber auch Neulinge werden immer gebraucht! Einzige Voraussetzung ist der Wille, von einer klimagerechteren Welt nicht nur zu träumen, sondern sie hier und jetzt zu erschaffen.

Der beste Zeitpunkt einzusteigen ist das nächste digitale Orgakreistreffen am übernächsten Wochenende:

Wann:     • Samstag, 12.06. 9:30 - 14:00 (+ analoges Treffen am Nachmittag inkl. digitaler Option)  • Sonntag, 13.06. 9:30 - 14:00 Wo:
    • per Big Blue Button Videokonferenz
Am Samstag Nachmitttag wird es (bei gutem Wetter) voraussichtlich auch ein analoges Treffen in Leipzig geben. Dort können wir uns in echt (wieder) kennenlernen und haben Zeit über all die Dinge zu sprechen, die online vielleicht zu kurz gekommen sind.

Hast du Lust mitzumachen? Dann melde dich unter info [at] klimacamp-leipzigerland.de und wir schicken dir alle Infos. Melde dich auch, wenn du mitmachen willst aber dieses Wochenende keine Zeit hast und wir schicken dir die Infos zu weiteren Treffen.

Who shuts shit down? We shut shit down!

Der Orgakreis des Klimacamps Leipziger Land
https://www.klimacamp-leipzigerland.de/