Ein Notplenum nach dem andern findet aktuell in der Berliner »Regenbogenfabrik« statt. Das Kollektiv mit seinen 29 Beschäftigten musste die meisten Bereiche seines Betriebes dichtmachen. Die Kantine, die vor allem Kindertagesstätten beliefert hat, das Kino, der Veranstaltungsbereich und die Kita mussten nach Vorgaben des Senats diese Woche ganz geschlossen werden. Das Hostel, das vom Kollektiv betrieben wird, bekommt bereits seit zwei Wochen nur noch Absagen. Einzig die Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt bleibt geöffnet. Doch Einkommen generiert der Kollektivbetrieb damit nicht. Große Rücklagen sind auch nicht vorhanden. »Das ist die schwerste Krise für das Kollektiv seit das Haus abgerissen werden sollte«, sagt Andy Wolff, langjährig Aktiver in der »Regenbogenfabrik«, dem »nd«.

Ähnlich ergeht es aktuell dem »SO36«, dem bekanntesten Konzertveranstalter in Kreuzberg, einem gemeinnützigen Verein mit kollektiver Struktur. Aufgrund der Schließung kommt kein Geld mehr herein. Die Kosten laufen aber weiter. »Wir achten darauf, Minijobs zu vermeiden und sozialversicherungspflichtige Verträge zu schließen. Dadurch haben wir aber auch hohe Personalkosten«, erklärt Nanette Fleig, Sprecherin des »SO36«, die Situation. »Und wir haben noch Glück. Wir konnten mit unseren Vermietern vereinbaren, die Miete zu stunden. Das können andere Kultureinrichtungen in Berlin nicht«, so Fleig weiter. Besonders enttäuscht sei sie aber von einigen Besuchern, die das Geld für Konzertkarten unmittelbar zurückforderten und nicht bereit seien, auf Ersatzkonzerte nach der Schließzeit zu warten.

Wie auch die »Regenbogenfabrik« beantragen sie Kurzarbeitergeld für alle, die einen Arbeitsvertrag im »SO36« haben. Dabei seien sie normalerweise nicht unbedingt die ersten, die staatliche Hilfen in Anspruch nähmen, doch jetzt gehe es nicht anders, erklärt Fleig. Außerdem wolle man versuchen, Kredite aufzunehmen, um die Schließzeit des »SO36« zu überbrücken. Doch das ist gar nicht so einfach, weiß auch Wolff von der »Regenbogenfabrik«. »Wir versuchen seit zwei Tagen unsere Bank zu erreichen, aber da geht niemand mehr ans Telefon«, sagt er dem »nd«.

Dabei galten Kollektivbetriebe und Genossenschaften in der Wirtschaftskrise 2008 noch als besonders krisenresistent. Die Fähigkeit, Krisen zu überstehen, sieht die Expertin für solidarische Ökonomie, Elisabeth Voß, trotz der aktuellen Probleme weiterhin gegeben. »In der aktuellen Coronakrise haben Kollektivbetriebe tendenziell bessere Überlebenschancen als andere Kleinbetriebe. Das solidarische Miteinander im Inneren sowie ihr soziales Umfeld kann viele Engpässe abfedern«, erläutert Voß. »Dies ist jedoch kein Automatismus, die Voraussetzung ist, dass eine Gruppe gut miteinander funktioniert«, warnt sie.

»In der ›Regenbogenfabrik‹ beteiligen sich so viele an den Plena wie schon lange nicht mehr«, freut sich Andy Wolff über die rege Anteilnahme. Doch wie lange kann man sich noch treffen? Mit dem Voranschreiten der Krise und angesichts möglicher Ausgangssperren könnte es schwer für das Kollektiv werden. »Wir funktionieren sehr alt. In unserem Kollektiv gibt es einige Verweigerer von Handys, Messengern wie Whatsapp – oder sie haben einfach keinen Computer zu Hause.«

Die Solidarität des Umfeldes gibt es. Das »about blank«, ein Clubkollektiv im benachbarten Friedrichshain, konnte in nur einem Tag mit einer Crowdfunding Kampagne auf der Plattform start next »what ever you take – rettet die Blankies« mehr als 38 000 Euro an Spenden einsammeln. Auch die Clubcomission und das Bündnis Reclaim Club Culture haben eine Spendenkampagne gestartet. »Bei uns ist eine Spende von 1000 Euro eingegangen. Eine Spenderin hat angeboten, die möglichen Einnahmen einer Veranstaltung zu spenden«, berichtet Wolff von der »Regenbogenfabrik«. Das helfe real und sei auch einfach eine moralische Unterstützung, meint er.

Andy Wolff ist sich mit Nanette Fleig vom »SO36« einig, dass Kredite eine Bürde für die Zukunft darstellen. »Denn was wäre das für eine schwere Hypothek, wenn wir nach der Schließzeit mit 150 000 Euro Schulden oder mehr dastehen?«, bringt Fleig ihre Sorgen zum Ausdruck. Besorgt ist sie aber auch über die betriebliche Situation hinaus. Sie fragt sich vor allem, was nach der Krise noch von den Bürgerrechten übrig geblieben sein wird.

Beitrag von Ulrike Kumpe im Neuen Deutschland 18.03.2020 (print 20.02.2020).

In Zeiten von Corona tun wir alles um unser Gesundheitssystem am Laufen zu halten. Die Zeitungen und Medien sind voll damit. Wir nehmen Einschränkungen unserer Freiheitsrechte in Kauf, damit das Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. Die dort arbeitenden Menschen sind eh schon am Ende.
Das Virus ist vor allem bei Menschen mit Vorerkrankungen tödlich. Und keiner fragt, woher kommen denn eigentlich diese Vorerkrankungen.

Charles Eisenstein, ein ganzheitlicher Philosoph aus den USA hat in seinem Beitrag „The Coronation“ festgehalten, dass unsere Gesellschaft krank machend ist: „Wir als Kollektiv stehen seit langem hilflos einer immer kranker werdenden Gesellschaft gegenüber. Ob es sich um eine Verschlechterung der Gesundheit, eine verfallende Infrastruktur, Depressionen, Selbstmord, Sucht, ökologische Verschlechterung oder Konzentration des Wohlstands handelt, die Symptome des zivilisatorischen Unwohlseins in den Industrieländern sind offensichtlich, aber wir stecken in den Systemen und Mustern fest, die sie verursachen . Jetzt hat Covid uns einen Reset geschenkt.“ („The Coronation“ von Charles Eisenstein,

https://charleseisenstein.org/essays/the-coronation

Auch Dr. Ellis Huber, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Präventologen hat in seinem Beitrag "Das Virus, die Menschen und das Leben" diese Problematik festgehalten:
„ Der Sozial- und Umweltmediziner Max von Pettenkofer trank im Jahr 1892 öffentlich eine Flüssigkeit voller Cholerabazillen und blieb gesund. Er wollte zeigen, dass die Lebenswelt der Menschen für die Cholerakrankheit entscheidend sei. Und tatsächlich: Die Infektionskrankheiten wurden nicht durch die Segnungen der Medizin, sondern durch die gesellschaftliche Entwicklung gesunder Lebensverhältnisse besiegt. Pasteur, Virchow, Pettenkofer und Koch, die Helden der naturwissenschaftlichen Medizin, sorgten mit politischer und medizinischer Courage für „saubere Städte“ und gesündere Lebensräume und damit für ein neues Gleichgewicht zwischen Bakterien, Menschen und ihrem Gemeinwesen.

„Das Virus ist nichts, der individuelle Mensch ist alles“, gilt es jetzt zu erkennen. Wir können Glück haben und aus der Coronakrise mit einem Neuen Bewusstsein und einer neuen Beziehungskultur herauskommen. Das Virus spiegelt die Gefahren einer „kontaktreichen Beziehungslosigkeit“ und einer rivalisierenden wie konkurrierenden Konsumwelt von selbstbezogenen und rücksichtslosen Individuen, die das Geld zum einzigen Maßstab und Wert erhoben haben. Corona ist ein Menetekel, eine unheilverkündende Warnung vor einem falschen Weg in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Psychosozialer Stress, Ängste, Einsamkeit oder Ausgrenzung schwächen das individuelle und erst recht auch das soziale Immunsystem. Die junge Wissenschaft der Psychoneuroimmunologie belegt, dass Lebenszufriedenheit, möglichst viel positive Gefühle, gute Beziehungen, das Gefühl von Durchblick, Selbstbestimmung, Lebenssinn und Geborgenheit in der Gemeinschaft das Immunsystem stärkt und unsere Abwehrkraft gegen Viren oder Bakterien verbessert. In der Krise entscheidet sich, ob die Solidarität nach innen und außen die Oberhand gewinnt oder Egoismus und Selbstgerechtigkeit obsiegen. (Dr. Ellis Huber, https://www.urania.de/das-virus-die-menschen-und-das-leben)

Viele Erscheinungen in der aktuellen Krise zeigen auf, dass es in unserer Gesellschaft und in den Menschen sehr wohl Solidarität und Mitgefühl gibt. Die zahlreichen Hilfsangebote sind ein Zeichen, die Ideen für eine mehr regionale Selbstversorgung, die Aktionen der Kunstschaffenden und vieles mehr zeugen davon.

Christian Felber fragt in seinen Vorträgen zur Gemeinwohlökonomie immer wieder nach den Werten, die eine Gemeinschaft gelingen lassen. Diese stehen dann immer wieder im krassen Gegensatz zu den Werten, die unserer Wirtschaft zugrunde gelegt werden. Menschliche Werte – Vertrauensbildung, Ehrlichkeit, Zuhören, Empathie, Wertschätzung, gegenseitige Hilfe, Teilen und Kooperation kontra Werte der Wirtschaft – Gewinnstreben, Konkurrenz, Egoismus, Gier, Geiz, Neid, Rücksichtslosigkeit und Verantwortungslosigkeit. Ich sehe in diesem Widerspruch den größten Grund für die Anfälligkeit der Menschen für Krankheiten.

In diesem Verständnis wird klar, dass es eine grundlegende Änderung unserer Wirtschaftsordnung bedarf. Sie muss auf Kooperation beruhen, eine Koexistenz vielfältiger Unternehmen ermöglichen und den Bedürfnissen der Menschen dienen.

Heute wird uns vorgegaukelt, dass die Wirtschaft dies ja tue. Mit Werbung, Manipulationen und Suggestionen wird unser Ego geimpft, dass wir immer mehr brauchen, immer besser dastehen müssen und dies durch immer mehr materielle Werte ermöglichen können. Dieses Gift müssen wir aus unserem Körpern und Gehirnen herausnehmen.

Eine der (seit Jahrzehnten) wichtigsten Aufgaben ist es das Bewußtsein von uns Menschen zu erweitern, um dies zu erkennen und dem entsprechend zu handeln. Es gilt ein Bewußtsein von sich Selbst zu entwickeln, das auf Verbundenheit mit Menschen, den Tieren, der Natur und dem Universum ruht und sich dadurch dem Materialismus entzieht. Wir müssen uns in den vielen Werten schulen, die ein gelingendes Miteinander ermöglicht.

Das dies in vielen Menschen schlummert behaupte ich seit Jahren und ich fühle mich auch durch meine Beobachtungen in der „Wandelbewegung“, also den vielen kleinen, heute meist unsichtbaren Basisinitiativen für eine Große Transformation, bestätigt.

Dort werden die Grundfeste einer menschlichen Zukunft gebaut. Das begann für unseren westlichen Kulturkreis mit Jesus Christus, seinem Impuls der Liebe und fand einen mächtigen Zwischenschritt in der französischen Revolution mit den Forderungen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit bis zu den alten und neuen sozialen Bewegungen der heutigen modernen Zeit mit den Zielen Selbstorganisation, Selbstverwaltung und Selbstbestimmung.

Dieter Koschek

 

 

GAIA (Global Activation of Intention and Action) bietet eine globale Plattform für eine gemeinsame Auseinandersetzung auf allen Sinnesebenen mit der gegenwärtigen Krise unserer Weltordnung, ebenso wie für eine gemeinsame Sinnsuche. Ziel ist es, einen Beitrag zur positiven Veränderung unserer Zivilisation zu leisten. https://www.eventbrite.de/e/gaia-global-activation-of-intention-and-action-tickets-100702362477


GAIA (Global Activation of Intention and Action) bietet eine globale Plattform für eine gemeinsame Auseinandersetzung auf allen Sinnesebenen mit der gegenwärtigen Krise unserer Weltordnung, ebenso wie für eine gemeinsame Sinnsuche. Ziel ist es, einen Beitrag zur positiven Veränderung unserer Zivilisation zu leisten.

Covid-19 stellt, wie jede Krise, jede*n von uns vor die Wahl: wir können entweder erstarren, uns von anderen abwenden und uns nur um uns selbst kümmern, oder aber uns anderen zuwenden, diejenigen unterstützen, die Hilfe brauchen und Trost spenden. Diese Wahl zwischen dem Handeln aus dem Ego oder dem Handeln aus einer ganzheitlichen Perspektive ist eine Wahl, der wir jederzeit gegenüberstehen. Je mehr die Welt in Chaos, Verzweiflung und Verwirrung versinkt, desto größer ist unsere Verantwortung, mit voller Präsenz und Mitgefühl vertrauensvoll zu handeln. GAIA lädt Sie ein, sich mit Ihrem ganzen Selbst zu verbinden.

GAIA ist eine gemeinsame Lernreise für engagierte Menschen, egal in welchem Sektor oder Kulturkreis sie sich befinden. Die Lernreise gipfelt nach 14 Wochen in einem virtuellen Globalen Forum (10.-11. Juli 2020), welches von uns allen mitgestaltet werden kann und sich darauf fokussiert, Weichen zu stellen für positive Entwicklungen im nächsten Jahrzehnt.

Diese gemeinsame Lernreise wird sich den Entwicklungen um uns herum anpassen und weiterentwickeln. Sie ist für alle zugänglich: Sie können von zu Hause aus, wo noch möglich im Kreis von Kolleg*innen und Teams, in Ihrer lokalen Organisation oder Community teilnehmen.

Es ist höchste Zeit, innezuhalten und wirklich hin hinzuhören, was die Zeit uns sagen will. Es gilt mit allen Sinnen zu ergründen, was das aktuelle Geschehen uns sagen will und welche Möglichkeiten sich jetzt eröffnen. Es wird darum gehen, sich mit anderen Menschen zu verbinden und letztendlich gemeinsam zu handeln. Mit GAIA (Global Activation of Intention and Action) werden wir als Kollektiv unsere Wahrnehmung schärfen und neue Möglichkeiten erkennen lernen.

Wir werden uns auf folgende Elemente der notwendigen gesellschaftlichen Veränderung fokussieren:
· uns auszumalen, wie wir zusammenleben und -arbeiten wollen
· unsere ökonomischen Systeme neu erfinden, damit sie dem Gemeinwohl dienen
· unsere Demokratien für die Zukunft neugestalten und erstarken lassen
· unsere Bildungssysteme so umgestalten, dass neben Kopf, auch Herz und Hand integriert werden

Im Vorfeld des virtuellen Globalen Forums vom 10.-11. Juli werden wir mit GAIA in zweiwöchigem Rhythmus ein gemeinsames «Einatmen und Ausatmen» üben. Dies könnte auch mit «Zusammenfinden/ gegenseitiges Stärken» und «nach aussen tragen» übersetzt werden. In den «Einatmungs»-Wochen werden wir uns online zusammenfinden, vertiefende Gespräche führen und von inspirierenden Gästen hören. In den «Ausatmungs»-Wochen tragen Sie das Erlebte nach aussen. Sie treffen sich mit Menschen aus Ihrem Umfeld - so, wie es unter gegebener Situation möglich ist (online / persönlich) und wir werden Ihnen praktische Ideen vermitteln, wie Sie dies ausgestalten können.
https://www.presencing.org/gaia

 

 

 

 

Die Stiftung Mitarbeit veranstaltet vom 24. bis 25. April 2020 in Essen das Seminar »Alle im Boot?! Schwer erreichbare Zielgruppen in Beteiligungsprozesse einbeziehen«.
Die Veranstaltung ist stark praxisorientiert und richtet sich an Prozessverantwortliche in Beteiligungs- und Kooperationsprozessen. Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage, wie es gelingen kann, Menschen in Partizipationsprozesse einzubeziehen, denen Beteiligung nicht »nahe liegt« und die unter Bedingungen leben, die politische Teilhabe erschweren. Wie können wir diejenigen erreichen,  die sich aufgrund ihrer Lebenssituation, ihrer Bildung oder gesellschaftlichen Stellung nicht oder nur in geringem Maße artikulieren können oder wollen? Welche Methoden können sinnvoll eingesetzt werden und wie müssen Prozesse entsprechend ausgestaltet werden?

Vertiefende Informationen finden Sie unter:
https://www.mitarbeit.de/alle_im_boot_2020/

Als erste bundesweit agierende kulturpolitische Organisation ist die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. der Allianz “Rechtssicherheit für politische Willensbildung“ e.V. beigetreten. Mehr als 150 Vereine und Stiftungen haben sich bisher zusammengeschlossen, um die Gemeinnützigkeit für Organisationen der Zivilgesellschaft zu sichern, die Beiträge zur politischen Willensbildung leisten.

Alarmiert war der Bundesverband, dass dem soziokulturellen Zentrum DemoZ  (Demokratisches Zentrum – Verein für politische und kulturelle Bildung e.V.) in Ludwigsburg im Herbst 2019 die Gemeinnützigkeit vom Finanzamt in Ludwigsburg rückwirkend aberkannt wurde. Als Begründung wurde genannt, dass rechtsextrem orientierte Personen von Veranstaltungen ausgeschlossen und damit die Zwecke nicht mehr der Allgemeinheit dienen würden.

Dieser Fall hat bei unseren 600 Mitgliedseinrichtungen in ganz Deutschland große Empörung und Verunsicherung ausgelöst. Wir befürchten, dass weiteren soziokulturellen Zentren und Initiativen die steuerrechtliche Grundlage für den Empfang von öffentlichen Fördermitteln entzogen werden könnte“, sagt die Geschäftsführerin des Bundesverbandes Ellen Ahbe und gibt zu bedenken, dass die finanziellen Mittel von Kommunen, Ländern, Bund und EU mittlerweile mehr als die Hälfte der Einnahmen soziokultureller Zentren bilden. Es besteht demnach eine konkrete Gefahr, dass soziokulturelle Zentren mit existenzgefährdenden finanziellen Folgen rechnen müssen.

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. fordert deshalb die handelnden Politiker*innen auf, die seit 1998 angekündigte und im Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgelegte Reform des deutschen Gemeinnützigkeitsrechts noch in dieser Legislaturperiode umzusetzen. Darin sollten zeitgemäße und tragfähige Regelungen getroffen werden, welche die Zivilgesellschaft und damit eine lebendige Demokratie stärken und nicht schwächen.

Stefan Diefenbach-Trommer von der Allianz “Rechtssicherheit für politische Willensbildung“ e.V. begrüßt die Unterstützung aus der Soziokultur: „Soziokulturelle Zentren vereinen in ihrer Arbeit meist Bildung, Kultur und einen Anspruch auf Mitgestaltung der Gesellschaft, eine politische Haltung. Damit machen sie deutlich, dass politisch und gemeinnützig keine Gegensätze sind. Und damit sind die mehr als 600 soziokulturellen Zentren über ihre Bundesvereinigung in der Allianz in guter Gesellschaft. Ich freue mich über diese klare Haltung!

Soziokultur ist per se politisch, denn sie nimmt mit den Mitteln der Kunst und Kultur gezielt Einfluss auf aktuelle gesellschaftspolitische Themen. Mit 350.000 Veranstaltungen und mehr als 12 Mio. Besucher*innen jährlich ist die Soziokultur ein wichtiger und schützenswerter Faktor in der deutschen Kulturlandschaft. Vor allem in strukturschwachen Regionen und Problemquartieren wächst die Bedeutung soziokultureller Angebote und Häuser für das Umfeld. In den ländlichen Räumen leisten die Zentren häufig einen wichtigen Beitrag zum Erhalt erforderlicher Kommunikations- und Bildungsstrukturen. Weitere Informationen sind dem statistischen Bericht „Was braucht´s? Soziokulturelle Zentren in Zahlen 2019“ zu entnehmen.

Nikolaus Hausser, Leitung Öffentlichkeitsarbeit, Bürozeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag | 9-15  Uhr

Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V., Lehrter Straße 27-30, 10557 Berlin, fon (030) 397 44 59-6, fax (030) 397 44 59-9
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   www.soziokultur.de

 

Neuerscheinung: Holger Balodis, Dagmar Hühne Rente rauf! So kann es klappen
Klartext e.V. mit einer Spende von 500 Euro und ferner einige unserer Mitglieder mit ihren Spenden haben mit dazu beigetragen, dass dieses Buch im Januar 2020 erscheinen konnte. Balodis und Hühne hatten als ausgewiesene Rentenspezialisten keinen Verlag mehr gefunden, der dieses wichtige Buch herausgeben wollte. „Crowdfunding“ war die Lösung. Sie erbrachte rund 20.000 Euro.
Balodis und Hühne geben in ihrem flüssig geschriebenen neuen Buch einen Überblick über die Lage. Sie sind Gegner des Drei-Säulen-Modells. Es
beruht darauf, dass ohne den Rentenabbau seit 1990 das Niveau der Renten 30-40 Prozent höher gewesen wäre. Die Kürzungen sollten mit dem Ausbau
privater Versicherungen (Riester-Rente und Betriebsrenten) ausgeglichen werden. Das ist restlos gescheitert. Trotzdem bleiben aber die massiven
Kürzungen.
Deutschland hinkt meilenweit hinter vergleichbaren europäischen Ländern hinterher. Das Rentenniveau beträgt durchschnittlich netto nur 38,7 Prozent des Durchschnittslohns. Viele europäische Länder liegen über 70 Prozent.
Balodis und Hühne weisen detailliert nach, das bessere Renten für alle möglich und finanzierbar sind. Dazu ist u.a. notwendig:
Erwerbstätigenversicherung einführen; Beitragssatz nicht kürzen, wie es die Arbeitgeberverbände aus Profitinteresse fordern, sondern wieder
erhöhen; Beitragsbemessungsgrenze aufheben; Riester-Rente abschaffen; Bundesanteil erhöhen, um die versicherungsfremden Leistungen
auszugleichen (Mütterrente usw.); Mindestrente von 1.050 Euro einführen usw.
Das Buch nimmt in einem besonderen Teil „Rente kompakt“ Stellung zum Rentenniveau, zu Riester-Renten und Betriebsrenten über Entgeltumwandlung, zum Umlageverfahren und dem Schwindel mit der Kapitaldeckung, zur Entwicklung der Altersarmut und zur Bedeutung der Demografie für die Renten. DGB- Bundesvorstand, IG Metall, der Paritätische, der Sozialverband Deutschland, aber auch der Seniorenaufstand und das auch von Klartext unterstützte Bündnis „Rente zum Leben“  (www.rente-zum-leben.de) stellen ihre Positionen dar. Alle Argumente der Autoren werden in einem eigenen Fußnotenanhang mit den
aktuellen Quellen belegt.
Das Buch ist es wert gelesen und verbreitet zu werden. Es ist die bisher beste Grundlage für alle, die eine grundlegende Veränderung des Rentensystems anstreben.
Holger Balodis und Dagmar Hühne sind ausgewiesene Experten in den Bereichen Rente und Altersvorsorge. Sie haben rund 25 Jahre als Fachauto­ren für Redaktionen wie Monitor und plusmi­nus im „Ersten“ gearbeitet. Sie haben Ratgeber für Stiftung Warent­est und die Verbraucherzentralen verfasst, zudem zahlrei­che Bücher wie den SPIEGEL-Bestseller „Die Vorsor­gelüge“.
Bestellungen: „Rente rauf!“, ISBN 978-3-932246-98-2, 204 Seiten, 18.-
Euro, Versand portofrei
Digitaler Vervielfältigungs- und VerlagsService, Schumannstr.51, 60325
Frankfurt; zur Direktbestellung:
http://www.dvs-buch.de/index.php?page=inhalt_renterauf.htm

   

  Ausstellungseröffnung

  19. Februar 2020, 19-21 Uhr, Braustube (Am Sudhaus 2, 12053 Berlin)
  Wir haben unsere interaktive Ausstellung „Endlich Wachstum!“ um zwei wichtige Themen erweitert: Die kolonialen Bezüge  
  von Wirtschaft und solidarische Alternativen. In Kooperation mit Berlin Global Village laden wir euch herzlich ein, die Eröffnung 
  der neuen Module zu feiern und mit uns ins Gespräch zu kommen.Dr. Edna Martínez wird den Abend mit einem Impulsvortrag
  eröffnen. Sie forscht an der FU Berlin zu politischer Ökonomie und Ökologie, Race & Ethnicity Studies. Ihr werdet Gelegenheit
  haben, die gesamte Ausstellung, inklusive der neuen Module, zu besichtigen und mit uns in den Austausch zu kommen.

  Der Eintritt ist frei. Essen und Getränke gibt es auf Spendenbasis.
  Die Ausstellung wird in den Räumlichkeiten von Berlin Global Village vom 19. Februar bis 31. März zu sehen sein. Ab April kann
  die Ausstellung ausgeliehen werden. Mehr Informationen auf: https://www.fairbindung.org/aktuelles/
 
 
 
 
 
 

Die nächsten SGB II-Grundlagenseminare biete ich zu folgenden Terminen an:    

-     27./28. Jan.   2020       in München   
-     17./18. Feb.   2020       in Dresden
-     24./25. Feb.   2020       in Zwickau
-     26./27. Feb.   2020       in Frankfurt
-     02./03. März  2020       in Wuppertal
-     16./17. März  2020       in Saarbrücken
-     18./19. März  2020       in Leipzig
-     23./24. März 2020        in Berlin
-     25./26. März  2020       in Hamburg
-     30./31. März 2020        in Stuttgart
-     15./16. Juni   2020       in Schwerin                                                             

In die Fortbildung fließen selbstverständlich aktuelle Rechtsänderungen und Rechtsprechung  topaktuell mit ein.

Die Beschreibung, Ausschreibungstext und Anmeldung sowie weitere Details dazu sind hier zu finden: www.harald-thome.de

Auf einem Bild sind Boote zu sehen, die an der Seite mit den Herkunftsländern der Flüchtlinge beschriftet sind. »Riace hat bis zu 700 Geflüchtete aufgenommen«, berichtet Elisabeth Voß bei einem Rundgang durch ihre Fotoausstellung. Dreimal besuchte die Publizistin bisher das kalabrische Bergdorf. Ihre Bilder zeigen das süditalienische Dorf Riace und geben einen Einblick in das dortige Modell solidarischen Zusammenlebens von Einheimischen und Menschen mit Fluchterfahrung. Bis Mitte Februar ist ihre Ausstellung in Berlin zu sehen.

Die erste Riace-Reise, die Elisabeth Voß unternahm, war vom Verein »Courage gegen Fremdenhass« organisiert. Das süditalienische Dorf besteht aus den Teilen Riace Borgo und Riace Marina, und auch die Ausstellung umfasst zwei Räume. Voß hat die Bilder thematisch gruppiert, angefangen beim Meer. Sie hat ein Ausstellungsstück des Galerieraums, ein Boot, in die Fotoausstellung integriert. Darüber hinaus zeigt sie mehrere Bilder vom »liebevoll dekoriertem Dorf«. Es sind auch vier Fotos von Wandbildern ausgestellt, genau in der Reihenfolge wie sie im Ort zu sehen sind. Für Voß sind diese »murale« ein klares Signal an Einheimische und Besucher mit der Botschaft »wir heißen die Menschen willkommen und wir freuen uns darüber«.

Elisabeth Voß bei einem Rundgang durch ihre Fotoausstellung über das kalabrische Bergdorf Riace

Riace ist weit über Italien für das Engagement für Geflüchtete bekannt geworden. »Das kann man gar nicht hoch genug loben, dass dieses Dorf bereits 1998 Flüchtlinge aufgenommen hat«, sagt Voß. Im Sommer 1998 hatten Dorfbewohner über 200 kurdische Flüchtlinge aufgenommen, deren Schiff in Riace Marina strandete. Einige Riacesi gründeten im folgenden Jahr den Verein »Città Futura« (»Stadt der Zukunft«), um die Neuankömmlinge in Riace anzusiedeln, ihnen eine Perspektive zu bieten und das Dorf – das unter unter starker Abwanderung und hoher Arbeitslosigkeit litt – wiederzubeleben. Einer der Mitbegründer des Vereins ist der Lehrer Domenico Lucano, auch Mimmo genannt, der 2004 zum Bürgermeister des Dorfes gewählt wurde. »Città Futura« hat in Riace Projekte aufgebaut, in denen Geflüchtete und Einheimische zusammenarbeiten, unter anderem eine Textil-, eine Glas-, eine Holzwerkstatt und eine Schokoladenmanufaktur. Im zweiten Ausstellungsraum sind Fotos der Kooperativen zu sehen. Bei einem Projekt zur Olivenernte haben zwanzig Menschen während der zweimonatigen Erntezeit tariflich bezahlte Arbeit, erläutert Voß. Vor Ort werden die Oliven gereinigt, gepresst und zu Olivenöl verarbeitet. Die italienische Bank Banca Etica hat das Projekt mit einem Darlehen mitfinanziert.

Ein Foto zeigt ein Wandbild, das zum Gedenken an Giuseppe »Peppino« Impastato erstellt wurde, der von der Mafia im Jahr 1978 in Cinisi ermordet wurde, eine Stadt nahe Palermo. Er kämpfte gegen die Mafia, gründete einen freien Radiosender und kandidierte für die Kommunalwahlen. Der Mordfall wurde im Jahr 2000 weit über Sizilien bekannt, da der Regisseur Marco Tullio Giordana einen Film über Impastato gedreht hat (Filmtitel »I cento passi«). Andere Fotos von Wandbildern zeigen bunte Abdrücke von Handflächen – ein Symbol gegen die Mafia.

Mit Blick auf die Flüchtlinge, die nach Riace kamen, sagt Elisabeth Voß: »Domenico Lucano hat sich für alle Menschen eingesetzt, dass sie bleiben können.« Gemäß dem italienischem Schutzsystem für Asylsuchende und Flüchtlinge (»Sistema di protezione per richiedenti asilo e rifugiati«, abgekürzt: SPRAR) zahlt der Italienische Staat Gemeinden für die Aufnahme der Flüchtlinge 35,- € pro Person und Tag. Damit werden Unterkünfte für die Geflüchteten finanziert sowie Geld zum Lebensunterhalt und für Lebensmittelgutscheine zur Verfügung gestellt. »Die Förderung wurde gezahlt bis das jeweilige Asylverfahren zu Ende ging«, erklärt Voß und ergänzt: »Allesamt besser als diese Massenlager«.

Die Werkstätten wurden im Oktober 2018 gezwungenermaßen geschlossen, als Lucano die »Begünstigung illegaler Einwanderung« vorgeworfen und er per Gerichtsbeschluss unter Hausarrest gestellt wurde. Zwei Wochen später wurde er aus Riace verbannt. Auf Anordnung des Innenministeriums mussten die Geflüchteten umziehen und in Flüchtingsunterkünfte untergebracht werden. In der Zwischenzeit stimmten die Mehrheit der Riacesi für Antonio Trifoli als neuen Bürgermeister, ein von der rechten Lega Nord unterstützter Kandidat. Anfang September 2019, wenige Tage nach der Wiederaufnahme des Prozesses – und am gleichen Tag an dem Matteo Salvini sein Amt als Innenminister verloren hat – hob der Präsident des Gerichtshofs von Locri die Verbannung des Ex-Bürgermeisters Lucano auf.

Neben den Fotos gibt die Ausstellung den Besuchern Einblicke in Lösungsstrategien. Beispielsweise hatte Riace eine Regionalwährung (»Euro di Riace«), die zum Einkaufen im Dorf verwendet werden konnte. Das Regiogeld wurde von einer Landesbehörde genehmigt, wie Voß erläutert. Lucano hatte die Komplementärwährung in Riace eingeführt, weil das Dorf die Fördermittel aus dem Innenministerium oft verspätet erhielt. Ein weiteres Projekt über das Ausstellungsbesucher mehr erfahren können, ist Alarmphone. Es ist ein Netzwerk von Freiwilligen, das seit fünf Jahren besteht. Sie sorgen in 8-Stunden-Schichtteams dafür, dass es eine Hotline für Seenotanrufe gibt, die von Geflüchteten und von ihren Angehörigen jederzeit angerufen werden kann.

Weitere Informationen über die Solidarität mit Riace sind auf der Website von Elisabeth Voß: riace.solioeko.de. Die Fotoausstellung ist dieses Jahr vom 21. Januar bis zum 15. Februar 2020 im »Sandalia – Un‘Isola a Berlino« in Charlottenburg zu sehen (Schillerstraße 106, 10625 Berlin). Die Öffnungszeiten sind Dienstags bis Freitags von 14 Uhr bis 18 Uhr.

Der Netzwerkrat (NWR) lädt Sie herzlich zur Mitglieder­versammlung (MV) des Netzwerks Grundeinkommen ein

am Samstag, 29. Februar 2020, von 12.30 Uhr bis 17.30 Uhr
und am Sonntag, 1. März 2020, von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

im DGB Haus, EG links, großer Saal, Endenicher Str. 127, 53115 Bonn

Als Tagesordnung und Ablauf schlagen wir vor:

SAMSTAG

12:30 Uhr:       Ankommen, Kennenlernen, Infos für Neue
13:00 Uhr:       Beginn und Wahl der Versammlungsleitung
13:30 Uhr:       Finanzberichte 2019 und 2020 sowie Rechenschaftsberichte der Netzwerkrat-Mitglieder
14:30 Uhr:       Pause
15:00 Uhr:       Aktivitäten des Netzwerks im Jahr 2020/21
                           insbesondere „Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen Worum geht es?"
                           Vorstellung und Diskussion der Kampagne
16:00 Uhr        Anträge
17:30 Uhr        Ende Tag 1 der Mitgliederversammlung
19:30 Uhr        Öffentliche Abendveranstaltung zum Thema
                        „Umweltgerechtigkeit - Grundeinkommen - Klimawandel" (bis ca.22:00 Uhr)

SONNTAG

10:00 Uhr:       EBI-Gesprächsrunden: Was könnte das Netzwerk tun?
                           Wer könnte/möchte was tun?
12:00 Uhr:       Nachwahl zum Netzwerkrat
13:00 Uhr:       Ende der Mitgliederversammlung

Die Einladung mit der endgültigen Tagesordnung, den bis dahin eingegangenen Anträgen und allen weiteren Details erhalten Sie rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung.

ANTRÄGE zur Mitgliederversammlung senden Sie bitte möglichst früh, spätestens bis Samstag, 15. Februar 2020, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an die Antragskommission. Später eingehende Anträge werden möglicherweise nicht berücksichtigt.
Auf der letzten Mitgliederversammlung vertagte Anträge werden automatisch behandelt - diejenigen Anträge darunter, die den Kernbereich der Statuten betreffen unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Grundsatzkommission, der Positionierung des wissenschaftlichen Beirats und der Ergebnisse der Mitgliederbefragung vom Januar 2020 (siehe Anhang).
Nach unseren Statuten wird der Netzwerkrat (NWR) alle 2 Jahre gewählt. Es kann aber ein seit der letzten Wahl frei gewordener Sitz im NWR durch Nachwahl neu besetzt werden.

KANDIDAT*INNEN für die NWR-Nachwahl werden gebeten, so bald wie möglich aussagekräftige Zeilen zu ihrer Person und den Aufgaben, die sie im NWR übernehmen könnten, sowie ein Foto an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu schicken, damit wir sie auf grundeinkommen.de den Mitgliedern vorstellen können. Um eine ungefähre Vorstellung von den Aufgaben als Mitglied des Netzwerkrates zu erhalten, verweisen wir auf die zur Zeit gültige Wer-macht-Was-Übersicht des NWR.

Wir empfehlen Personen, Gruppen und Organisationen, die bisher nicht Mitglied im Netzwerk sind, spätestens bis zum 8. Februar 2020 ihren Beitritt zum Netzwerk und damit ihre Unterstützung des Grundeinkommens gemäß den Kriterien des Netzwerks zu erklären. Sie sind dann auf dieser Mitgliederversammlung stimmberechtigt. Jede Mitgliedsorganisation kann eine*n stimmberechtigte*n Delegierte*n zur Mitgliederversammlung entsenden.
 
Wer Mitfahrgelegenheiten zur Mitgliederversammlung sucht oder bietet, trägt das bitte mittels der Kommentarfunktion unten auf der Seite der Veröffentlichung dieser Einladung zur Mitgliederversammlung ein. In diesem Fall geben wir dort Ihre E-Mail-Adresse an.


ÖFFENTLICHE ABENDVERANSTALTUNG

KLIMAWANDEL - UMWELTGERECHTIGKEIT - GRUNDEINKOMMEN     

29.02.2020, 19:30 Uhr bis ca. 22 Uhr   
DGB-Haus Bonn
Endenicher Str. 127
53115 Bonn

Referent*innen und Gesprächspartner*innen:   

Einleitung: Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen)
Input von
Jana Boltersdorf (Fridays for Future, Niederkassel)
Heike Prassel (Extinction Rebellion, Bonn)
eine Aktivistin von AufBäumen (Köln)
Werner Rätz (Attac, AG Genug für alle und AG Jenseits des Wachstums)   

Nach den kurzen Inputs gibt es zwei Gesprächsrunden (jeweils ca. 20 Minuten) an mehreren Tischen (World Café) mit je einer Referent*in.  

Moderation der Abendveranstaltung: Christiane Danowski, Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen)

Eintritt frei.

Veranstalter: Netzwerk Grundeinkommen, Attac, AG Genug für alle, Attac Bonn
<Ergebnisse Umfrage 01.2020.pdf><Einladung MV NWR.pdf>Über diesen Verteiler werden ausschließlich wichtige interne Informationen vom Netzwerkrat an die Mitglieder des Netzwerks Grundeinkommen versandt. Für allgemeine Informationen zum Grundeinkommen und zum Netzwerk stehen der Newsletter (https://www.grundeinkommen.de/newsletter-abo) und die Mailingliste Grundeinkommen-Info (https://www.grundeinkommen.de/mailinglisten/info-liste) zur Verfügung.