Sonntag, 13. Juni 2021, 12:00 - Sonntag, 13. Juni 2021, 20:00 Diskussion/Vortrag
Am 13. Juni 2021 treffen sich die Linken Buchtage Berlin zum Gespräch mit fünf Autor:innen und Herausgeber:innen über ihre aktuellen Bücher
- pandemiekonform leider ohne Publikum vor Ort, dafür aber im Live-Stream!
Seid dabei - es ist keine Anmeldung nötig.
☆ 12:00 - 13:00, Jacinta Nandi: "Die schlechteste Hausfrau der Welt. Ein Erfahrungsbericht und Manifest"
☆ 14:00 - 15:00, Lydia Lierke & Massimo Perinelli: "Erinnern stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive"
☆ 16:00 - 17:00, Andreas Speit: "Verqueres Denken. Gefährliche Weltbilder in alternativen Milieus"
☆ 18:00 - 19:00, Iris Dankemeyer: "Die Erotik des Ohrs. Musikalische Erfahrung und Emanzipation nach Adorno“
https://linkebuchtage.de/

 

Bundesweite Kampagne "Mietenwahnsinn stoppen"

: So können Hunderttausende bezahlbare Wohnungen entstehen New
“Mit dem Baulandmobilisierungsgesetz hat die Bundesregierung ihr letztes großes wohnungspolitisches Vorhaben auf den Weg gebracht. Doch auch die neue Regierung darf das Thema Wohnungsbau nicht aus den Augen verlieren. Der DGB zeigt auf, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, damit nicht nur neue, sondern vor allem auch bezahlbare Wohnungen entstehen. (…) 1. Bundesbeteiligungsfonds für kommunale Wohnungsunternehmen: Wir fordern den Bund auf, einen Fonds aufzulegen, der Kommunen dabei unterstützt eigene Wohnungsbaugesellschaften zu gründen, bzw. sich an bestehenden kommunalen Wohnungsunternehmen zu beteiligen und so deren Eigenkapitalbasis zu stärken. (…) 2. Steuerliche Förderung dauerhaft bezahlbarer Wohnungen: (…) Wir fordern die Bundesregierung auf, die steuerliche Förderung von Unternehmen, die ihre Wohnungen dauerhaft preisgebunden anbieten, wieder aufzulegen. 3. Ausbau der Förderung des sozialen Wohnungsbaus: Durch die bereits erfolgte Änderung des Grundgesetzes (§ 104d GG) kann der Bund weiterhin den Ländern Gelder für die Förderung von Sozialwohnungen zur Verfügung stellen. Bislang stellt er dafür bis 2024 jährlich eine Milliarde Euro bereit. Das reicht bei weitem nicht aus: Um das weitere Abschmelzen des Sozialwohnungsbestands zu verhindern, sollten Bund und Länder zusammen mindestens sieben Milliarden Euro pro Jahr investieren, die sie zu gleichen Teilen tragen. 4. Anhebung der Abschreibungssätze: Die Abschreibungssätze im Mietwohnungsneubau sollten dauerhaft von zwei auf drei Prozent angehoben und damit den Sätzen im Gewerbebau gleichgestellt werden. (…) 5. Kommunen ertüchtigen, Grundstücke systematisch und strategisch zu erwerben (…) 6. Bodenwertsteigerungen abschöpfen: Wenn durch Planungsmaßnahmen Ackerland zu Bauland wird, wird der begünstigte Eigentümer auf einen Schlag sehr viel wohlhabender. Die entstandenen Bodenwertsteigerungen sollen durch die Kommune weitgehend abgeschöpft werden, damit diese den Bau und die Förderung bezahlbaren Wohnraums unterstützen kann. Für einen solchen Planungswertausgleich muss der Bund den gesetzlichen Rahmen schaffen…”
DGB-Forderungen vom 1. Juni 2021


Corona ist (in Europa) langsam auf dem Rückzug, die Klimakrise aber nimmt weiter Fahrt auf. Zeit, unser Klimacamp aus dem Digitalen wieder in die reale Welt zu bringen: Wir werden vom 27. August bis 7. September 2021 in räumlicher und inhaltlicher Nähe zum Flughafen Leipzig ein Klimacamp zum Thema Mobilitätsgerechtigkeit veranstalten und suchen noch Menschen zum mitorganisieren. Wir wollen einen Ort der Bildung, der Begegnung und des Skillshares, aber auch der politischen Aktion schaffen und die zaghaften Erfolge der letzten Jahre in Richtung Energiewende auch im Thema Verkehr anstoßen. Raus aus der Grube, rauf auf die Piste!
Ein weiterer Themenschwerpunkt rund um das Themenfeld globale Klimagerechtigkeit und Migration wird an die Abschiebepraxis am
Flughafen und den bisherigen Inhalten zu (Anti-)Rassismus anknüpfen.
Dazu gehört für uns das Reflektieren und Abbauen bestehender Diskriminierungsformen innerhalb der größtenteils Weißen, akademischen Klimagerechtigkeitsbewegung.
 
Wir sind ein basisdemokratischer und selbstorganisierter Kreis von Menschen aus Leipzig und seinem weiteren Umland (Sachsen, S-Anhalt,
Thüringen, Brandenburg, Berlin), die dieses Klimacamp organisieren. Wenn du Lust hast, dich um Themenbereiche wie das Bildungsangebot, politische (direkte) Aktionen, Öffentlichkeitsarbeit, Logistik, Bar oder das Campleben zu kümmern, bist du herzlich eingeladen, mitzumachen.
Erfahrung ist hilfreich, aber auch Neulinge werden immer gebraucht! Einzige Voraussetzung ist der Wille, von einer klimagerechteren Welt nicht nur zu träumen, sondern sie hier und jetzt zu erschaffen.

Der beste Zeitpunkt einzusteigen ist das nächste digitale Orgakreistreffen am übernächsten Wochenende:

Wann:     • Samstag, 12.06. 9:30 - 14:00 (+ analoges Treffen am Nachmittag inkl. digitaler Option)  • Sonntag, 13.06. 9:30 - 14:00 Wo:
    • per Big Blue Button Videokonferenz
Am Samstag Nachmitttag wird es (bei gutem Wetter) voraussichtlich auch ein analoges Treffen in Leipzig geben. Dort können wir uns in echt (wieder) kennenlernen und haben Zeit über all die Dinge zu sprechen, die online vielleicht zu kurz gekommen sind.

Hast du Lust mitzumachen? Dann melde dich unter info [at] klimacamp-leipzigerland.de und wir schicken dir alle Infos. Melde dich auch, wenn du mitmachen willst aber dieses Wochenende keine Zeit hast und wir schicken dir die Infos zu weiteren Treffen.

Who shuts shit down? We shut shit down!

Der Orgakreis des Klimacamps Leipziger Land
https://www.klimacamp-leipzigerland.de/

Vom 11. bis 13. Juni 2021 treffen sich die Staats- und Regierungschefs der reichsten und
mächtigsten Staaten zum G7-Gipfel in der Carbis Bay im südenglischen Cornwall und am
14. Juni zum NATO-Gipfel in Brüssel.
Aus diesem Anlass findet am

12. Juni 2021 eine Kundgebung auf dem Odeonsplatz in München statt,

u. a. mit Cristoph von Lieven, Greepeace Deutschland,
Andreas Zumach, Publizist und UNO-Korrespondent der taz
und der Latino-Sound-Band Palo Santo


Veranstalter ist das Bündnis Stop G7 - No to Nato,
den Aufruf findet Ihr hier: https://www.antisiko.de/  oder im Anhang >
Bitte unterstützt
die Mobilisierung für die Kundgebung, Z.B. Online unterzeichnen unter:
https://www.antisiko.de/g7/unterzeichnen/  mit dem Stichwort: G7-NATO

»Rebellisches Berlin - Expeditionen in die untergründige Stadt« an drei verschieden Orten vorstellen.

Samstag, 12. Juni, 19 Uhr - im Garten/Hof der Rigaer Straße 94, Rigaer Straße / Ecke Zelle Straße (Friedrichshain)
Dort findet von 14 - 22 Uhr aufgrund der nach wie vor bestehenden Räumungsdrohung der Rigaer 94 eine Veranstaltung gegen Gentrifizierung und Polizeipräsenz im Kiez statt! Menschenkette-Redebeiträge-Musik-Vokü und mehr! Wir bleiben Alle! Lasst unsere Nachbar*innen in Ruhe!
https://stressfaktor.squat.net/node/209087

Sonntag, 13. Juni, 17 Uhr
Wagenburg Lohmühle
Lohmühlenstraße
https://www.lohmuehle-berlin.de/blubb/

Mittwoch, 16. Juni, 20 Uhr
Schwarze Risse
Gneisenaustraße 2 a
Mehringhof
Die Veranstaltung findet draußen im Hof statt!
http://schwarzerisse.de/analoge-buchvorstellung-und-diskussion-rebellisches-berlin-am-16-juni/

Rebellisches Berlin
Expeditionen in die untergründige Stadt
840 S. | ca. 180 Fotos & 60 Karten | 29,80 €
»Rebellisches Berlin« beschreibt die Berliner Stadtgeschichte von unten: die Kämpfe und Widerständigkeiten, die Aufstände und Rebellionen. Das
Buch schlägt einen weiten historischen wie thematischen Bogen, in dem die enorme Bandbreite der Widerstandsgeschichte dieser Stadt
sichtbar wird. Dabei fördern die über 60 Autor*innen des Buches eine erstaunliche Vielfalt an individuellen und kollektiven Kämpfen zutage
und lassen sie anhand konkreter Orte im Stadtbild sichtbar werden.
Wir freuen uns auf euch!
Gruppe Panther & Co

10.-13. Juni, online

Endlich wieder BUKO-Kongress: Vom 10. bis 13. Juni 2021 findet der BUKO 39, dieses Mal online, statt! Beim Kongress wollen wir über die Notwendigkeit, Möglichkeit und Herausforderungen eines tiefgreifenden Systemwandels mit und für globale Solidarität diskutieren. Hier geht’s zum Aufruf. Seid auch ihr dabei, diskutiert mit und vernetzt euch! Denn Systemwandel geht nur internationalistisch!

Ab jetzt könnt ihr euch anmelden. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos, Spenden sind allerdings mehr als willkommen. Sichert euch euren Platz, denn wir haben ein spannendes Programm mit vielen internationalen Gästen (mit Übersetzung) organisieren können.

Technischer Hinweis: Wir nutzen die Open Source Videokonferenz -Software BigBlueButton, zusätzlich wird es mit WorkAdventure eine Plattform für den sozialen Austausch geben. Alle weiteren Infos bekommt ihr nach der Anmeldung.

https://buko39.buko.info/

Gemeinsam mit über 60 Organisationen startet die Kampagne „Solidarisch geht anders“ für eine soziale und ökologische Politik: Raus aus der Krise – nicht zurück. Beteiligt euch an der Aktionswoche 8.-16. Juni: Solidarische Gesundheit!

https://solidarischgehtanders.org/

Bündnis Krankenhaus statt Fabrik fordert Reform der Krankenhausplanung und -finanzierung

Innerhalb von nicht einmal vier Wochen haben mehr als 200.000 Menschen die Bundes-tagspetition „Gesundheitsreform für eine bessere Pflege zum Schutz der Pflegebedürftigen vom 11.11.2020“ unterschrieben. So viele Menschen haben noch nie eine Bundestagspetition unterschrieben. Am 11.02.2021 wurde die Petition dem Bundestag übergeben. Zu diesem Anlass organisierte das Bündnis „Krankenhaus statt Fabrik“ eine Aktion vor dem Paul-Löbe-Haus in Berlin.

Bereits im Herbst hatte das Bündnis in einer gemeinsamen Resolution mit anderen zivilge-sellschaftlichen Initiativen und Organisationen ausformuliert, wie eine entsprechende Gesundheitsreform aussehen sollte (https://www.krankenhaus-statt-fabrik.de/53194). Hierin fordern sie unter anderem die Ersetzung der Fallpauschalen (DRG) durch eine kostendeckende Finanzierung der Krankenhäuser, eine gesetzliche und bedarfsgerechte Personalbe-messung sowie eine demokratische Bedarfsplanung.

Silvia Habekost, Krankenpflegerin und aktiv im Bündnis Krankenhaus statt Fabrik sagt dazu: „Die Forderungen der Stern-Petition decken sich mit den Forderungen, die wir schon seit Jahren erheben. Wir freuen uns über den politischen und gesellschaftlichen Rückenwind und erwarten nun endlich Taten von der Politik.“

Bündnis Krankenhaus statt Fabrik
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.krankenhaus-statt-fabrik.de

Eine Stadtentwicklung, die nur dem Markt verpflichtet ist, führt in eine Sackgasse. Doch wie kann es gelingen, ein demokratisches Gegengewicht zur Dominanz des Marktes zu schaffen? Ob sozialer und gemeinnütziger Wohnungsbau, ob Bodenfonds oder Genossenschaften: Hilmar Höhn skizziert in seinem Gastbeitrag mehrere Wege, die aus der gescheiterten Politik der dem Markt überlassenen Stadt herausführen. Dabei ist er überzeugt, dass die Ära der Wettbewerbsstadt zu Ende geht. Allerdings wird die demokratische Stadt ohne eine aktive Zivilgesellschaft nicht gelingen. Kluge Politik trägt dieser Erwartung Rechnung und beteiligt Bürgerinnen und Bürger am Werden ihrer Stadt, ihres Quartiers oder ihrer Straße.


 Höhn, Hilmar: Die Möglichkeit der demokratischen Stadt im 21. Jahrhundert (1.5 MB)

[Trossenstek-Logo]

In welcher Gesellschaft wollen wir leben?!

Ausgabe # 0 – Februar 2021: https://welche-gesellschaft.org/trossenstek_0/

 

Liebe Leser*innen,

hier kommt sie, die Nullnummer des Trossenstek! Mit einem Seefahrtsknoten und einer Schildkröte – was hat es damit auf sich?

Der Knoten steht für unsere Suche nach Verknüpfungen und Knotenpunkten zwischen verschiedenen sozialen Bewegungen und ihren unterschiedlichen Alltagskämpfen. Suchend und fragend, weil wir nicht den Anspruch haben, Lösungen präsentieren zu können. Langsam und stetig, wie eine Schildkröte, bewegen wir uns auf der Suche danach, was das Verbindende sein könnte. Der Trossenstek ist ein Experiment. Wir hoffen, dass sich daraus ein konstruktiver Austausch mit vielfältigen Stimmen entwickelt.

[Schildkröte]

Den Auftakt in dieser Nullnummer machen vier Diskussionsbeiträge. Im ersten haben wir als Redaktionskollektiv den Versuch unternommen, unterschiedliche Dimensionen, Motivationen und Schwierigkeiten des vielfach zitierten “Wir möchten unsere Kämpfe verbinden” zu beleuchten. Anhand der Erfahrungen in der Initiative “In welcher Gesellschaft wollen wir leben?!” reflektieren wir Schwierigkeiten dieser Verknüpfungen und zeigen, warum wir dennoch einen optimistischen Blick nach vorne wagen.

Der Beitrag von Hagen Kopp thematisiert anhand von Erfahrungen mit dem Alarm Phone und der Initiative 19. Februar Hanau Bedingungen und Bedeutung dieser Alltagskämpfe.

Elisabeth Voß reflektiert mit den Beispielen von TAK AÖ und Solidarische Ökonomie-Kongress einige Herausforderung der Vernetzungsarbeit.

Mickie Schleicher diskutiert in ihrem Text verschiedene Vernetzungsformen von Solidarity City-Initiativen.

Ganz hinten findet Ihr ein paar Kurzmeldungen und Infos.

Trossenstek soll ungefähr alle 3 Monate erscheinen. Wir wünschen uns, dass die Veröffentlichung Reaktionen hervorruft. Erwiderungen, Widersprüche, Fortführungen von Gedanken... Mehr dazu in der Einladung. Ob der von uns erhoffte Austausch in diesem Schildkrötentempo gelingen kann, in einer Zeit der schnellen Tweets, darüber entscheidet Ihr mit.

Bitte gebt den Trossenstek weiter, Ihr findet die 15-seitige Nullnummer hier online (pdf):

https://welche-gesellschaft.org/wp-content/uploads/2021/02/Rundbrief_Trossenstek_0-1.pdf

Die Redaktion

Steffen Haag, Hagen Kopp, Mickie Schleicher, Elisabeth Voß

https://welche-gesellschaft.org

Wer ist online

Aktuell sind 31 Gäste und keine Mitglieder online