Die nächsten SGB II-Grundlagenseminare biete ich zu folgenden Terminen an:    

-     27./28. Jan.   2020       in München   
-     17./18. Feb.   2020       in Dresden
-     24./25. Feb.   2020       in Zwickau
-     26./27. Feb.   2020       in Frankfurt
-     02./03. März  2020       in Wuppertal
-     16./17. März  2020       in Saarbrücken
-     18./19. März  2020       in Leipzig
-     23./24. März 2020        in Berlin
-     25./26. März  2020       in Hamburg
-     30./31. März 2020        in Stuttgart
-     15./16. Juni   2020       in Schwerin                                                             

In die Fortbildung fließen selbstverständlich aktuelle Rechtsänderungen und Rechtsprechung  topaktuell mit ein.

Die Beschreibung, Ausschreibungstext und Anmeldung sowie weitere Details dazu sind hier zu finden: www.harald-thome.de

Auf einem Bild sind Boote zu sehen, die an der Seite mit den Herkunftsländern der Flüchtlinge beschriftet sind. »Riace hat bis zu 700 Geflüchtete aufgenommen«, berichtet Elisabeth Voß bei einem Rundgang durch ihre Fotoausstellung. Dreimal besuchte die Publizistin bisher das kalabrische Bergdorf. Ihre Bilder zeigen das süditalienische Dorf Riace und geben einen Einblick in das dortige Modell solidarischen Zusammenlebens von Einheimischen und Menschen mit Fluchterfahrung. Bis Mitte Februar ist ihre Ausstellung in Berlin zu sehen.

Die erste Riace-Reise, die Elisabeth Voß unternahm, war vom Verein »Courage gegen Fremdenhass« organisiert. Das süditalienische Dorf besteht aus den Teilen Riace Borgo und Riace Marina, und auch die Ausstellung umfasst zwei Räume. Voß hat die Bilder thematisch gruppiert, angefangen beim Meer. Sie hat ein Ausstellungsstück des Galerieraums, ein Boot, in die Fotoausstellung integriert. Darüber hinaus zeigt sie mehrere Bilder vom »liebevoll dekoriertem Dorf«. Es sind auch vier Fotos von Wandbildern ausgestellt, genau in der Reihenfolge wie sie im Ort zu sehen sind. Für Voß sind diese »murale« ein klares Signal an Einheimische und Besucher mit der Botschaft »wir heißen die Menschen willkommen und wir freuen uns darüber«.

Elisabeth Voß bei einem Rundgang durch ihre Fotoausstellung über das kalabrische Bergdorf Riace

Riace ist weit über Italien für das Engagement für Geflüchtete bekannt geworden. »Das kann man gar nicht hoch genug loben, dass dieses Dorf bereits 1998 Flüchtlinge aufgenommen hat«, sagt Voß. Im Sommer 1998 hatten Dorfbewohner über 200 kurdische Flüchtlinge aufgenommen, deren Schiff in Riace Marina strandete. Einige Riacesi gründeten im folgenden Jahr den Verein »Città Futura« (»Stadt der Zukunft«), um die Neuankömmlinge in Riace anzusiedeln, ihnen eine Perspektive zu bieten und das Dorf – das unter unter starker Abwanderung und hoher Arbeitslosigkeit litt – wiederzubeleben. Einer der Mitbegründer des Vereins ist der Lehrer Domenico Lucano, auch Mimmo genannt, der 2004 zum Bürgermeister des Dorfes gewählt wurde. »Città Futura« hat in Riace Projekte aufgebaut, in denen Geflüchtete und Einheimische zusammenarbeiten, unter anderem eine Textil-, eine Glas-, eine Holzwerkstatt und eine Schokoladenmanufaktur. Im zweiten Ausstellungsraum sind Fotos der Kooperativen zu sehen. Bei einem Projekt zur Olivenernte haben zwanzig Menschen während der zweimonatigen Erntezeit tariflich bezahlte Arbeit, erläutert Voß. Vor Ort werden die Oliven gereinigt, gepresst und zu Olivenöl verarbeitet. Die italienische Bank Banca Etica hat das Projekt mit einem Darlehen mitfinanziert.

Ein Foto zeigt ein Wandbild, das zum Gedenken an Giuseppe »Peppino« Impastato erstellt wurde, der von der Mafia im Jahr 1978 in Cinisi ermordet wurde, eine Stadt nahe Palermo. Er kämpfte gegen die Mafia, gründete einen freien Radiosender und kandidierte für die Kommunalwahlen. Der Mordfall wurde im Jahr 2000 weit über Sizilien bekannt, da der Regisseur Marco Tullio Giordana einen Film über Impastato gedreht hat (Filmtitel »I cento passi«). Andere Fotos von Wandbildern zeigen bunte Abdrücke von Handflächen – ein Symbol gegen die Mafia.

Mit Blick auf die Flüchtlinge, die nach Riace kamen, sagt Elisabeth Voß: »Domenico Lucano hat sich für alle Menschen eingesetzt, dass sie bleiben können.« Gemäß dem italienischem Schutzsystem für Asylsuchende und Flüchtlinge (»Sistema di protezione per richiedenti asilo e rifugiati«, abgekürzt: SPRAR) zahlt der Italienische Staat Gemeinden für die Aufnahme der Flüchtlinge 35,- € pro Person und Tag. Damit werden Unterkünfte für die Geflüchteten finanziert sowie Geld zum Lebensunterhalt und für Lebensmittelgutscheine zur Verfügung gestellt. »Die Förderung wurde gezahlt bis das jeweilige Asylverfahren zu Ende ging«, erklärt Voß und ergänzt: »Allesamt besser als diese Massenlager«.

Die Werkstätten wurden im Oktober 2018 gezwungenermaßen geschlossen, als Lucano die »Begünstigung illegaler Einwanderung« vorgeworfen und er per Gerichtsbeschluss unter Hausarrest gestellt wurde. Zwei Wochen später wurde er aus Riace verbannt. Auf Anordnung des Innenministeriums mussten die Geflüchteten umziehen und in Flüchtingsunterkünfte untergebracht werden. In der Zwischenzeit stimmten die Mehrheit der Riacesi für Antonio Trifoli als neuen Bürgermeister, ein von der rechten Lega Nord unterstützter Kandidat. Anfang September 2019, wenige Tage nach der Wiederaufnahme des Prozesses – und am gleichen Tag an dem Matteo Salvini sein Amt als Innenminister verloren hat – hob der Präsident des Gerichtshofs von Locri die Verbannung des Ex-Bürgermeisters Lucano auf.

Neben den Fotos gibt die Ausstellung den Besuchern Einblicke in Lösungsstrategien. Beispielsweise hatte Riace eine Regionalwährung (»Euro di Riace«), die zum Einkaufen im Dorf verwendet werden konnte. Das Regiogeld wurde von einer Landesbehörde genehmigt, wie Voß erläutert. Lucano hatte die Komplementärwährung in Riace eingeführt, weil das Dorf die Fördermittel aus dem Innenministerium oft verspätet erhielt. Ein weiteres Projekt über das Ausstellungsbesucher mehr erfahren können, ist Alarmphone. Es ist ein Netzwerk von Freiwilligen, das seit fünf Jahren besteht. Sie sorgen in 8-Stunden-Schichtteams dafür, dass es eine Hotline für Seenotanrufe gibt, die von Geflüchteten und von ihren Angehörigen jederzeit angerufen werden kann.

Weitere Informationen über die Solidarität mit Riace sind auf der Website von Elisabeth Voß: riace.solioeko.de. Die Fotoausstellung ist dieses Jahr vom 21. Januar bis zum 15. Februar 2020 im »Sandalia – Un‘Isola a Berlino« in Charlottenburg zu sehen (Schillerstraße 106, 10625 Berlin). Die Öffnungszeiten sind Dienstags bis Freitags von 14 Uhr bis 18 Uhr.

Der Netzwerkrat (NWR) lädt Sie herzlich zur Mitglieder­versammlung (MV) des Netzwerks Grundeinkommen ein

am Samstag, 29. Februar 2020, von 12.30 Uhr bis 17.30 Uhr
und am Sonntag, 1. März 2020, von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

im DGB Haus, EG links, großer Saal, Endenicher Str. 127, 53115 Bonn

Als Tagesordnung und Ablauf schlagen wir vor:

SAMSTAG

12:30 Uhr:       Ankommen, Kennenlernen, Infos für Neue
13:00 Uhr:       Beginn und Wahl der Versammlungsleitung
13:30 Uhr:       Finanzberichte 2019 und 2020 sowie Rechenschaftsberichte der Netzwerkrat-Mitglieder
14:30 Uhr:       Pause
15:00 Uhr:       Aktivitäten des Netzwerks im Jahr 2020/21
                           insbesondere „Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen Worum geht es?"
                           Vorstellung und Diskussion der Kampagne
16:00 Uhr        Anträge
17:30 Uhr        Ende Tag 1 der Mitgliederversammlung
19:30 Uhr        Öffentliche Abendveranstaltung zum Thema
                        „Umweltgerechtigkeit - Grundeinkommen - Klimawandel" (bis ca.22:00 Uhr)

SONNTAG

10:00 Uhr:       EBI-Gesprächsrunden: Was könnte das Netzwerk tun?
                           Wer könnte/möchte was tun?
12:00 Uhr:       Nachwahl zum Netzwerkrat
13:00 Uhr:       Ende der Mitgliederversammlung

Die Einladung mit der endgültigen Tagesordnung, den bis dahin eingegangenen Anträgen und allen weiteren Details erhalten Sie rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung.

ANTRÄGE zur Mitgliederversammlung senden Sie bitte möglichst früh, spätestens bis Samstag, 15. Februar 2020, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an die Antragskommission. Später eingehende Anträge werden möglicherweise nicht berücksichtigt.
Auf der letzten Mitgliederversammlung vertagte Anträge werden automatisch behandelt - diejenigen Anträge darunter, die den Kernbereich der Statuten betreffen unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Grundsatzkommission, der Positionierung des wissenschaftlichen Beirats und der Ergebnisse der Mitgliederbefragung vom Januar 2020 (siehe Anhang).
Nach unseren Statuten wird der Netzwerkrat (NWR) alle 2 Jahre gewählt. Es kann aber ein seit der letzten Wahl frei gewordener Sitz im NWR durch Nachwahl neu besetzt werden.

KANDIDAT*INNEN für die NWR-Nachwahl werden gebeten, so bald wie möglich aussagekräftige Zeilen zu ihrer Person und den Aufgaben, die sie im NWR übernehmen könnten, sowie ein Foto an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu schicken, damit wir sie auf grundeinkommen.de den Mitgliedern vorstellen können. Um eine ungefähre Vorstellung von den Aufgaben als Mitglied des Netzwerkrates zu erhalten, verweisen wir auf die zur Zeit gültige Wer-macht-Was-Übersicht des NWR.

Wir empfehlen Personen, Gruppen und Organisationen, die bisher nicht Mitglied im Netzwerk sind, spätestens bis zum 8. Februar 2020 ihren Beitritt zum Netzwerk und damit ihre Unterstützung des Grundeinkommens gemäß den Kriterien des Netzwerks zu erklären. Sie sind dann auf dieser Mitgliederversammlung stimmberechtigt. Jede Mitgliedsorganisation kann eine*n stimmberechtigte*n Delegierte*n zur Mitgliederversammlung entsenden.
 
Wer Mitfahrgelegenheiten zur Mitgliederversammlung sucht oder bietet, trägt das bitte mittels der Kommentarfunktion unten auf der Seite der Veröffentlichung dieser Einladung zur Mitgliederversammlung ein. In diesem Fall geben wir dort Ihre E-Mail-Adresse an.


ÖFFENTLICHE ABENDVERANSTALTUNG

KLIMAWANDEL - UMWELTGERECHTIGKEIT - GRUNDEINKOMMEN     

29.02.2020, 19:30 Uhr bis ca. 22 Uhr   
DGB-Haus Bonn
Endenicher Str. 127
53115 Bonn

Referent*innen und Gesprächspartner*innen:   

Einleitung: Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen)
Input von
Jana Boltersdorf (Fridays for Future, Niederkassel)
Heike Prassel (Extinction Rebellion, Bonn)
eine Aktivistin von AufBäumen (Köln)
Werner Rätz (Attac, AG Genug für alle und AG Jenseits des Wachstums)   

Nach den kurzen Inputs gibt es zwei Gesprächsrunden (jeweils ca. 20 Minuten) an mehreren Tischen (World Café) mit je einer Referent*in.  

Moderation der Abendveranstaltung: Christiane Danowski, Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen)

Eintritt frei.

Veranstalter: Netzwerk Grundeinkommen, Attac, AG Genug für alle, Attac Bonn
<Ergebnisse Umfrage 01.2020.pdf><Einladung MV NWR.pdf>Über diesen Verteiler werden ausschließlich wichtige interne Informationen vom Netzwerkrat an die Mitglieder des Netzwerks Grundeinkommen versandt. Für allgemeine Informationen zum Grundeinkommen und zum Netzwerk stehen der Newsletter (https://www.grundeinkommen.de/newsletter-abo) und die Mailingliste Grundeinkommen-Info (https://www.grundeinkommen.de/mailinglisten/info-liste) zur Verfügung.

Wir als vdää solidarisieren uns mit den Studierenden der Medizin und Zahnmedizin der Universität Mainz, die am 10.01.2020 für eine bessere Lehre im Medizinstudium auf die Straße gegangen sind.

Wir unterstützen die Forderungen der Streikenden nach einer praxisorientierten Ausbildung durch qualifizierte Lehrende, einer ausreichenden administrativen Betreuung und einer bedarfsgerechten Ausstattung durch Lehrmaterialen und multimediale Infrastruktur.

Die angesprochenen und kritisierten Zustände auf den Lehrstationen in Mainz sind leider kein regionales Problem, im Gegenteil. Sie sind für viele Studierende in ganz Deutschland eine allzu bekannte Situation.

Ärzt*innen, die eigentlich für den Unterricht am Patient*innenbett zuständig sind, haben häufig keine Zeit, sich um Studierende zu kümmern und ihrer Aufgaben als Lehrende nachzukommen. Unbesetzte Stellen und DRG-Kostendruck bringen sie dazu, vermeintlich zweitrangige Aufgaben wie Ausbildung von Medizinstudierenden als erstes fallen zu lassen.

Allzu häufig werden Seminare oder Vorlesungen von unvorbereiteten und überarbeiteten Ärzt*innen in Weiterbildung gehalten, die diese Aufgaben in ihrem stressigen Alltag als zusätzliche Belastung, wenn nicht sogar manchmal als lästig empfinden. So überrascht es kaum, dass nicht wenige Lehrveranstaltungen spontan ausfallen. Und auch wenn sie stattfinden: Oftmals beschränkt sich der Lerneffekt auf die Erkenntnis, dass man später in diesem Gesundheitssystem so nicht arbeiten möchte – um der eigenen Gesundheit willen.

Unter den derzeitigen Bedingungen ist eine umfassende Ausbildung zu qualifizierten und mündigen Ärzt*innen an vielen Universitäten in Deutschland nach unserer Einschätzung nicht möglich. Daher verlangen wir, nicht nur für die Mainzer Studierenden, sondern für die gesamte medizinische Ausbildung in Deutschland: Die Lehre darf nicht an Personalengpässen und finanziellen Zwängen, wie denen des DRG-Systems scheitern - Investitionen in die Lehre sind keine Zumutung oder überhöhte Forderung, sondern eine Notwendigkeit, um eine gute ärztliche Versorgung in der Zukunft zu sichern!

 Moritz Koopmann (Mitglied des Vorstands)

Dr. Nadja Rakowitz (Pressesprecherin) 

Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte Pressestelle

Tel 06181 - 432 348 • Mobil 0172 - 185 8023


15./16. Februar / Frankfurt am Main

Programm 

Zivilgesellschaft unter Druck: Die Bedeutung von kritischem Engagement für die Demokratie
15. Februar 2020, 14.00 Uhr, Frankfurter Paulskirche 
Podiumsdiskussion mit Gästen aus der kritischen Zivilgesellschaft. Unter anderem mit dabei: Luisa Neubauer (Fridays for Future), Katharina Nocun (Netzaktivistin), Jana Ciernioch (SOS Méditerranée), Judith Amler (Attac Koordinierungskreis) und Ferda Ataman (Journalistin und Kolumnistin). In einem Open Space organisieren wir Diskussionen zur Bedeutung und Bedrohung von Zivilgesellschaft in der demokratische Gesellschaft, u.a. mit dem VVN-BdA, Medico, Venro, DemoZ, der Allianz für Zivilgesellschaft, The Voice Forum und dem Grundrechtekomitee. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadt Frankfurt statt. Oberbürgermeister Peter Feldmann spricht ein Grußwort. 

Party 20 Jahre – wir feiern! 
15. Februar 2020, ab 19.00 Uhr, Café KOZ, Studierendenhaus (Bockenheim) 

Zum Feiern braucht es Musik. Rainer von Vielen spielt für uns auf!

Matinee – 20 Jahre Attac Deutschland

16. Februar 2020, 10:30 Uhr, Evang. Akademie Frankfurt (Römerberg)


Matinee mit Weggefährt*innen aus 20 Jahren, Inputs zur Zukunft von Attac und der globalisierungskritischen Bewegung weltweit. Diskussionsrunde zu sich verändernden Rahmenbedingungen politischen Handelns. Natürlich mit kulturellen Beiträgen, Häppchen, Getränken und allem, was eine Matinee rund macht.



 

Die neue Ausgabe "Fördertöpfe" ist erschienen!

Die Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen, nunmehr in der 14. überarbeiteten und aktualisierten Auflage, sind das praxisorientierte Nachschlagewerk für alle Projektmitarbeiter*innen, Gruppen und Initiativen, die nach innovativen Finanzierungswegen zur Verwirklichung ihrer Projektideen suchen.
 
Die Broschüre porträtiert mehr als 430 regionale, bundesweite und internationale Stiftungen und Förderquellen, davon 80 neu hinzugekommene und 350 aktualisierte Einträge. Das umfassende Schlagwortregister erleichtert die Suche nach passenden Geldgeber*innen für alle politischen, gesellschaftlichen und sozialen Projekte in der Jugendarbeit, der Demokratieförderung, der Politischen Bildung, Projekte aus den Bereichen Kunst und Kultur, Projekte gegen soziale Benachteiligung, für Frauen, Geflüchtete und FLTI*, bei entwicklungspolitischen Vorhaben und für Umweltschutzinitiativen.
 
Die sorgfältig recherchierten Hinweise auf ausgewählte Fördermöglichkeiten, die umfangreiche Link-Sammlung zu regionalen, thematischen und internationalen Förderdatenbanken, das detaillierte Schlagwortregister sowie die praktischen Tipps und Tricks zur Antragstellung, machen die Broschüre zu einem kompetenten Wegweiser durch den Förderdschungel.
 

Herausgegeben von Netzwerk Selbsthilfe e.V., 14. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2020, 264 Seiten, 24 Euro plus Porto + Verpackung.

Der Rechnungsbetrag enthält keine USt. nach §19 UStG.
 
Zu bestellen per Rechnung unter: https://bestellen.netzwerk-selbsthilfe.de

Schwein gehabt - Förderpreise für zivilgesellschaftliche Aktivitäten

Erste Auflage

Die Broschüre „Schwein gehabt - Förderpreise für zivilgesellschaftliche Aktivitäten" porträtiert ergänzend zur Broschüre „Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen" mehr als 175 landes- und bundesweit ausgeschriebene Förderpreise und Wettbewerbe für zivilgesellschaftliche, soziale und nachhaltige Projekte. Bildung, Jugend, Schule, Umwelt, Soziales, Zivilgesellschaft, Inklusion und Migration geeignet. Ein umfassendes Schlagwortregister erleichtert die gezielte Suche nach einem passenden Förderpreis.

 

Herausgegeben von Netzwerk Selbsthilfe e.V., 1. Auflage 2017, 241 Seiten, 11 Euro plus Porto + Verpackung

Zu bestellen per Rechnung unter: https://bestellen.netzwerk-selbsthilfe.de

Selbsthilfezentrum München (Hg.) R. Mitleger-Lehner Recht für Selbsthilfegruppen

Selbsthilfezentrum München (Hg.) R. Mitleger-Lehner Recht für Selbsthilfegruppen

Selbsthilfezentrum München (Hg.) R. Mitleger-Lehner
Recht für Selbsthilfegruppen
Ein Leitfaden für die Praxis. – inklusive aktuellem Praxisleitfaden zur Datenschutz-Grundverordnung
ISBN 978-3-945959-37-4I  2019 I 3. aktualsierte und erweiterte Auflage I 201 Seiten I  19,50 €

Das Spektrum von Selbsthilfegruppen und Initiativen ist in Deutschland breit gefächert:
Gesprächsgruppen bei chronischen Erkrankungen, Stadtteilinitiativen, Gruppen für verschiedene
Lebenslagen und viele andere mehr. Nach anfänglicher Skepsis von Staat und traditionellen Verbänden sind sie mittlerweile Bestandteil des sozialstaatlichen Systems. Damit einher geht auch ein gesteigertes Bedürfnis, die Stellung von Selbsthilfegruppen im Rechtsverkehr zu erfassen.
Die Publikation gibt dem Gefl echt „Selbsthilfegruppe“ einen rechtlichen Rahmen. In Abgrenzung zum „eingetragenen Verein“ und „nicht rechtsfähigen Verein“ werden Selbsthilfegruppen und Initiativen als „Gesellschaft des bürgerlichen Rechts“ erklärt.
Praxisgerecht werden die Fragen beantwortet, die in jeder Selbsthilfegruppe auftreten: Wer tritt nach außen auf? Wer unterschreibt den Förderantrag? Wer haftet bei Fehlern, Versäumnissen und Unfällen? Gibt es für Jugendliche besondere Bestimmungen? Wer ist für den Flyer presserechtlich verantwortlich? Ist der Datenschutz ausreichend gewährleistet und führt ein Straßenfest zur Steuerpflicht?
Ausführlich werden Problemstellungen für nicht vereinsrechtlich organisierte Gruppen behandelt und Bezüge zum Versicherungs-, Datenschutz- und Steuerrecht hergestellt.

19.50 €
Preise inkl. MwSt., Versand
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Yasmin Jakub Schrei in die Welt

Yasmin Jakub Schrei in die Welt

Yasmin Jakub
Schrei in die Welt
Eine Fluchtgeschichte als Appell zur Wahrung der Menschenrechte von Frauen und Kindern
ISBN 978-3-945959-45-9 I  2019 I 132 Seiten I  12,00 €

Yasmin Jakub ist 1982 von Afghanistan nach Deutschland geflohen. In ihrer Erzählung „Schrei in die Welt“ beschreibt sie sehr eindringlich ihre eigenen Lebens- und Fluchterfahrungen sowie die Geschichte ihrer eigenen Integration in Deutschland.
Ihr dringendes Anliegen ist es, afghanischen Frauen und Mädchen hier in Deutschland Mut zu machen. Das Vorbild ihrer eigenen Lebensgeschichte soll dazu inspirieren, ein selbstbestimmtes  und  emanzipiertes Leben hier in Deutschland aufzunehmen.  
Außerdem informiert das Buch über die konkreten Herkunftskontexte von geflüchteten Frauen und Mädchen aus Afghanistan. Die bestehende Missstände und Ungerechtigkeiten in Teilen der afghanischen muslimischen Gesellschaft wird am Beispiel eines beeindruckenden Lebensschicksals hautnah deutlich.

„Die ganze Welt braucht Rechte für Kinder und insbesondere für Mädchen, die überall gleich viel gelten und dabei helfen, unsere Zukunft zu schützen.“

12.00 €
Preise inkl. MwSt., Versand
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Veranstaltung für Aktivist*innen, Initiativen, Vertreter*innen von Gewerkschaften und Verbänden
Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Eingang West Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin
12. Dezember 2019, 13 – 17 Uhr
 
15 Jahre nach der Einführung wird partei- und spektrenübergreifend die Überwindung von Hartz IV gefordert.
Diese positive Bewegung ist dem langjährigen Protest von Erwerbslosen, Gewerkschaften, Verbänden und nicht zuletzt der Fraktion DIE LINKE. im
Bundestag zu verdanken. Wir haben eine kritische Hartz-IV-Bilanz zusammengetragen, stellen diese vor und laden zu Gesprächsrunden sowie
zur Vernetzung ein.
Mit einem Empfang und einer szenischen Lesung wollen wir das Engagement und die gute Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen Akteuren
würdigen.
 
PROGRAMM
 
13.00 Uhr Eröffnung
13.15 Uhr Video der Plenumsdebatte zum Antrag der Bundestagsfraktion DIE LINKE »Hartz IV überwinden – für gute Arbeit und soziale Garantien«
13.40 Uhr Bilanz Hartz IV Katja Kipping
14.00 Uhr Thematische Gesprächsrunden
15.45 Uhr Empfang
16.15 Uhr Lesung mit Spielszenen Bettina Kenter-Götte, »Heart’s Fear – Hartz IV – Geschichten von Armut und Ausgrenzung«
 
+++ Fahrtkosten können in Einzelfällen nach vorheriger Rücksprache übernommen werden. Bitte wählen Sie dafür die kostengünstigste Anreise
über Fahrgemeinschaften, mit Bussen oder Bahntickets (2. Klasse). +++
 
+++ Eine Anmeldung ist namentlich mit Angabe des Geburtsdatums aufgrund der Sicherheitsbestimmungen des Deutschen Bundestages bis zum 9.
Dezember 2019 über unsere Homepage https://www.linksfraktion.de/termine oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Betreff »Hartz
IV« erforderlich. Für den Einlass ist ein gültiges Personaldokument mit Lichtbild notwendig. +++

Die Aufführung findet am Freitag, den 6.Dezember 2019 im Köşk, Schrenkstraße.8, 80339 München statt.Einlass um 19 Uhr – Beginn um 19.30 UhrEintritt gegen Spende, Free for Refuguess .  (Reservierung leider nicht möglich)
Facebook :  https://www.facebook.com/events/470337126938779/
Für weitere Rückfragen, bitte eine Email schicken an : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein![mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]
Mehr Infos unter :https://buehne-fuer-menschenrechte.de/die-mittelmeer-monologe-in-entwicklung/[https://buehne-fuer-menschenrechte.de/die-mittelmeer-monologe-in-entwicklung/] oder  :https://www.facebook.com/solicityMuenchen[https://www.facebook.com/solicityMuenchen]
Veranstalter: Solidarity City Bündnis München in Kooperation mit dem Köşk, Bellevue Di Monaco, Sea Watch, Jugend rettet /Save at Sea, SOS Méditerrannée /Ärzte ohne Grenzen, Sea-Eye, Seebrücke München, Save Me München, Alarmphone München, Bayerischer Flüchtlingsrat , Münchener Flüchtlingsrat, Ausgehetzt - das Bündnis, Ökumenisches Büro, u.a.
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Theaterstück „ Die Mittelmeer-Monologe

Die Mittelmeer-Monologe - Dokumentarisches Theater
Nach 700 Aufführungen der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge und NSU-Monologe das neue Theaterstück von Autor und Regisseur Michael Ruf.
Die Mittelmeer-Monologe erzählen von Menschen, die den riskanten Weg übers Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können, von libyschen Küstenwachen, italienischen Seenotrettungsstellen und deutschen Behörden, die dies verhindern und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.
Diese Aktivist*innen überzeugen als Ehrenamtliche beim Alarmphone die Küstenwachen davon, Menschen in Seenot zu retten oder lernen auf der Seawatch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was aber im Jahr 2019 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!
Es ist, als ob die Schauspieler*innen die Menschen im Publikum direkt ansprechen, ihnen die Hand reichen und sie reinziehen in eine Welt, die die Zuschauer*innen von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Protagonist*innen der Mittelmeer-Monologe folgt das Publikum gespannt den Wegen der erzählten Geschichten.
Wenn die Schauspieler*innen flüstern, schweigen, behutsam ein Wort in den Raum werfen, dann und wann lauter werden, fordernd oder wütend die Stimme anheben, einmal sogar beinah schreien, dann dringen die Töne nicht abstrakt zu den Zuschauer*innen, dann wird das Publikum ganz direkt und in all ihrer Körperlichkeit von dem Gesagten getroffen und berührt. Wenn die Schauspielerin das Publikum anschaut, dann wird dieses in das Geschehen einbezogen, von dem es weiß und glaubt, dass es so in Wirklichkeit stattgefunden hat
Nach jeder Aufführung wird es ein Publikums-Gespräch geben.

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