Die neue Ausgabe "Fördertöpfe" ist erschienen!

Die Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen, nunmehr in der 14. überarbeiteten und aktualisierten Auflage, sind das praxisorientierte Nachschlagewerk für alle Projektmitarbeiter*innen, Gruppen und Initiativen, die nach innovativen Finanzierungswegen zur Verwirklichung ihrer Projektideen suchen.
 
Die Broschüre porträtiert mehr als 430 regionale, bundesweite und internationale Stiftungen und Förderquellen, davon 80 neu hinzugekommene und 350 aktualisierte Einträge. Das umfassende Schlagwortregister erleichtert die Suche nach passenden Geldgeber*innen für alle politischen, gesellschaftlichen und sozialen Projekte in der Jugendarbeit, der Demokratieförderung, der Politischen Bildung, Projekte aus den Bereichen Kunst und Kultur, Projekte gegen soziale Benachteiligung, für Frauen, Geflüchtete und FLTI*, bei entwicklungspolitischen Vorhaben und für Umweltschutzinitiativen.
 
Die sorgfältig recherchierten Hinweise auf ausgewählte Fördermöglichkeiten, die umfangreiche Link-Sammlung zu regionalen, thematischen und internationalen Förderdatenbanken, das detaillierte Schlagwortregister sowie die praktischen Tipps und Tricks zur Antragstellung, machen die Broschüre zu einem kompetenten Wegweiser durch den Förderdschungel.
 

Herausgegeben von Netzwerk Selbsthilfe e.V., 14. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2020, 264 Seiten, 24 Euro plus Porto + Verpackung.

Der Rechnungsbetrag enthält keine USt. nach §19 UStG.
 
Zu bestellen per Rechnung unter: https://bestellen.netzwerk-selbsthilfe.de

Schwein gehabt - Förderpreise für zivilgesellschaftliche Aktivitäten

Erste Auflage

Die Broschüre „Schwein gehabt - Förderpreise für zivilgesellschaftliche Aktivitäten" porträtiert ergänzend zur Broschüre „Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen" mehr als 175 landes- und bundesweit ausgeschriebene Förderpreise und Wettbewerbe für zivilgesellschaftliche, soziale und nachhaltige Projekte. Bildung, Jugend, Schule, Umwelt, Soziales, Zivilgesellschaft, Inklusion und Migration geeignet. Ein umfassendes Schlagwortregister erleichtert die gezielte Suche nach einem passenden Förderpreis.

 

Herausgegeben von Netzwerk Selbsthilfe e.V., 1. Auflage 2017, 241 Seiten, 11 Euro plus Porto + Verpackung

Zu bestellen per Rechnung unter: https://bestellen.netzwerk-selbsthilfe.de

Selbsthilfezentrum München (Hg.) R. Mitleger-Lehner Recht für Selbsthilfegruppen

Selbsthilfezentrum München (Hg.) R. Mitleger-Lehner Recht für Selbsthilfegruppen

Selbsthilfezentrum München (Hg.) R. Mitleger-Lehner
Recht für Selbsthilfegruppen
Ein Leitfaden für die Praxis. – inklusive aktuellem Praxisleitfaden zur Datenschutz-Grundverordnung
ISBN 978-3-945959-37-4I  2019 I 3. aktualsierte und erweiterte Auflage I 201 Seiten I  19,50 €

Das Spektrum von Selbsthilfegruppen und Initiativen ist in Deutschland breit gefächert:
Gesprächsgruppen bei chronischen Erkrankungen, Stadtteilinitiativen, Gruppen für verschiedene
Lebenslagen und viele andere mehr. Nach anfänglicher Skepsis von Staat und traditionellen Verbänden sind sie mittlerweile Bestandteil des sozialstaatlichen Systems. Damit einher geht auch ein gesteigertes Bedürfnis, die Stellung von Selbsthilfegruppen im Rechtsverkehr zu erfassen.
Die Publikation gibt dem Gefl echt „Selbsthilfegruppe“ einen rechtlichen Rahmen. In Abgrenzung zum „eingetragenen Verein“ und „nicht rechtsfähigen Verein“ werden Selbsthilfegruppen und Initiativen als „Gesellschaft des bürgerlichen Rechts“ erklärt.
Praxisgerecht werden die Fragen beantwortet, die in jeder Selbsthilfegruppe auftreten: Wer tritt nach außen auf? Wer unterschreibt den Förderantrag? Wer haftet bei Fehlern, Versäumnissen und Unfällen? Gibt es für Jugendliche besondere Bestimmungen? Wer ist für den Flyer presserechtlich verantwortlich? Ist der Datenschutz ausreichend gewährleistet und führt ein Straßenfest zur Steuerpflicht?
Ausführlich werden Problemstellungen für nicht vereinsrechtlich organisierte Gruppen behandelt und Bezüge zum Versicherungs-, Datenschutz- und Steuerrecht hergestellt.

19.50 €
Preise inkl. MwSt., Versand
Dieses Produkt im Shop zeigen

Yasmin Jakub Schrei in die Welt

Yasmin Jakub Schrei in die Welt

Yasmin Jakub
Schrei in die Welt
Eine Fluchtgeschichte als Appell zur Wahrung der Menschenrechte von Frauen und Kindern
ISBN 978-3-945959-45-9 I  2019 I 132 Seiten I  12,00 €

Yasmin Jakub ist 1982 von Afghanistan nach Deutschland geflohen. In ihrer Erzählung „Schrei in die Welt“ beschreibt sie sehr eindringlich ihre eigenen Lebens- und Fluchterfahrungen sowie die Geschichte ihrer eigenen Integration in Deutschland.
Ihr dringendes Anliegen ist es, afghanischen Frauen und Mädchen hier in Deutschland Mut zu machen. Das Vorbild ihrer eigenen Lebensgeschichte soll dazu inspirieren, ein selbstbestimmtes  und  emanzipiertes Leben hier in Deutschland aufzunehmen.  
Außerdem informiert das Buch über die konkreten Herkunftskontexte von geflüchteten Frauen und Mädchen aus Afghanistan. Die bestehende Missstände und Ungerechtigkeiten in Teilen der afghanischen muslimischen Gesellschaft wird am Beispiel eines beeindruckenden Lebensschicksals hautnah deutlich.

„Die ganze Welt braucht Rechte für Kinder und insbesondere für Mädchen, die überall gleich viel gelten und dabei helfen, unsere Zukunft zu schützen.“

12.00 €
Preise inkl. MwSt., Versand
Dieses Produkt im Shop zeigen

Veranstaltung für Aktivist*innen, Initiativen, Vertreter*innen von Gewerkschaften und Verbänden
Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Eingang West Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin
12. Dezember 2019, 13 – 17 Uhr
 
15 Jahre nach der Einführung wird partei- und spektrenübergreifend die Überwindung von Hartz IV gefordert.
Diese positive Bewegung ist dem langjährigen Protest von Erwerbslosen, Gewerkschaften, Verbänden und nicht zuletzt der Fraktion DIE LINKE. im
Bundestag zu verdanken. Wir haben eine kritische Hartz-IV-Bilanz zusammengetragen, stellen diese vor und laden zu Gesprächsrunden sowie
zur Vernetzung ein.
Mit einem Empfang und einer szenischen Lesung wollen wir das Engagement und die gute Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen Akteuren
würdigen.
 
PROGRAMM
 
13.00 Uhr Eröffnung
13.15 Uhr Video der Plenumsdebatte zum Antrag der Bundestagsfraktion DIE LINKE »Hartz IV überwinden – für gute Arbeit und soziale Garantien«
13.40 Uhr Bilanz Hartz IV Katja Kipping
14.00 Uhr Thematische Gesprächsrunden
15.45 Uhr Empfang
16.15 Uhr Lesung mit Spielszenen Bettina Kenter-Götte, »Heart’s Fear – Hartz IV – Geschichten von Armut und Ausgrenzung«
 
+++ Fahrtkosten können in Einzelfällen nach vorheriger Rücksprache übernommen werden. Bitte wählen Sie dafür die kostengünstigste Anreise
über Fahrgemeinschaften, mit Bussen oder Bahntickets (2. Klasse). +++
 
+++ Eine Anmeldung ist namentlich mit Angabe des Geburtsdatums aufgrund der Sicherheitsbestimmungen des Deutschen Bundestages bis zum 9.
Dezember 2019 über unsere Homepage https://www.linksfraktion.de/termine oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Betreff »Hartz
IV« erforderlich. Für den Einlass ist ein gültiges Personaldokument mit Lichtbild notwendig. +++

Die Aufführung findet am Freitag, den 6.Dezember 2019 im Köşk, Schrenkstraße.8, 80339 München statt.Einlass um 19 Uhr – Beginn um 19.30 UhrEintritt gegen Spende, Free for Refuguess .  (Reservierung leider nicht möglich)
Facebook :  https://www.facebook.com/events/470337126938779/
Für weitere Rückfragen, bitte eine Email schicken an : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein![mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]
Mehr Infos unter :https://buehne-fuer-menschenrechte.de/die-mittelmeer-monologe-in-entwicklung/[https://buehne-fuer-menschenrechte.de/die-mittelmeer-monologe-in-entwicklung/] oder  :https://www.facebook.com/solicityMuenchen[https://www.facebook.com/solicityMuenchen]
Veranstalter: Solidarity City Bündnis München in Kooperation mit dem Köşk, Bellevue Di Monaco, Sea Watch, Jugend rettet /Save at Sea, SOS Méditerrannée /Ärzte ohne Grenzen, Sea-Eye, Seebrücke München, Save Me München, Alarmphone München, Bayerischer Flüchtlingsrat , Münchener Flüchtlingsrat, Ausgehetzt - das Bündnis, Ökumenisches Büro, u.a.
...............................................................................................................................
Theaterstück „ Die Mittelmeer-Monologe

Die Mittelmeer-Monologe - Dokumentarisches Theater
Nach 700 Aufführungen der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge und NSU-Monologe das neue Theaterstück von Autor und Regisseur Michael Ruf.
Die Mittelmeer-Monologe erzählen von Menschen, die den riskanten Weg übers Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können, von libyschen Küstenwachen, italienischen Seenotrettungsstellen und deutschen Behörden, die dies verhindern und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.
Diese Aktivist*innen überzeugen als Ehrenamtliche beim Alarmphone die Küstenwachen davon, Menschen in Seenot zu retten oder lernen auf der Seawatch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was aber im Jahr 2019 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!
Es ist, als ob die Schauspieler*innen die Menschen im Publikum direkt ansprechen, ihnen die Hand reichen und sie reinziehen in eine Welt, die die Zuschauer*innen von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Protagonist*innen der Mittelmeer-Monologe folgt das Publikum gespannt den Wegen der erzählten Geschichten.
Wenn die Schauspieler*innen flüstern, schweigen, behutsam ein Wort in den Raum werfen, dann und wann lauter werden, fordernd oder wütend die Stimme anheben, einmal sogar beinah schreien, dann dringen die Töne nicht abstrakt zu den Zuschauer*innen, dann wird das Publikum ganz direkt und in all ihrer Körperlichkeit von dem Gesagten getroffen und berührt. Wenn die Schauspielerin das Publikum anschaut, dann wird dieses in das Geschehen einbezogen, von dem es weiß und glaubt, dass es so in Wirklichkeit stattgefunden hat
Nach jeder Aufführung wird es ein Publikums-Gespräch geben.

Vor einem Jahr, am 20. November 2018, ging der Junge Selbsthilfe Blog LEBENSMUTIG online. Unter www.junge-selbsthilfe-blog.de sind seitdem mehr als 150 Beiträge zu den unterschiedlichsten Themen veröffentlicht worden.
Ein fester Kern von zwölf jungen Autor*innen beschreibt im Wechsel wie es sich lebt, arbeitet, reist oder wohnt – wenn man einen Rollstuhl hat oder eine Krebs- oder Suchterkankung, wenn man es mit Ängsten zu tun hat oder mit einer Lese-Rechtschreib-Störung. Hinzu kommen Beiträge von Gastautor*innen. Alle Schreibenden sind in der (jungen) Selbsthilfe aktiv und alle haben was zu sagen!
Wir von der NAKOS sind stolz und glücklich, diesen ganz besonderen Prozess des gemeinsamen Erzählens über Selbsthilfe und über das eigene (Er)Leben mit einer Erkrankung oder anderen Herausforderung begleiten zu dürfen.

Die Blogger*innen feiern den 1. Geburtstag mit einem gemeinsamen Text und einem Geburtstagsvideo. Wir alle freuen uns, wenn Sie reinklicken, die Texte lesen, anderen von diesem Blog erzählen und viele, viele Kommentare schreiben.

Unter folgendem Link finden Sie den kompletten Sondernewsletter zum Blog:
www.nakos.de/data/Online-Publikationen/2019/NAKOS-Newsletter-11-Blog.pdf
Hier geht es zum Geburtstagsbeitrag: www.junge-selbsthilfe-blog.de
... und zum Geburtstagsvideo: www.youtube.com/user/selbsthilfenakos
Der Blog auf Instagram: www.instagram.com/lebensmutigblog

Wohnen für alle?!

Sozialgipfel am 18. November 2019

Der zehnte Sozialgipfel befasst sich dieses Jahr mit dem Thema Wohnen im Alter und mit Handicap.

Wie lässt sich in Zeiten wachsender Altersarmut auf einem angespannten Wohnungsmarkt das Zuhause sichern. Was muss getan werden, damit endlich ausreichend barrierefreie Wohnungen zur Verfügung stehen? Wie müssen die Wohnquartiere aussehen, damit auch alle ihren Alltag selbständig darin meistern können?

Diese Fragen besprechen wir aus der Perspektive der Betroffenen mit Experten der Politik, der Verwaltung und der Wohnungsunternehmen.

Am 18.11.2019, 16.30-19.30 Uhr im Haus der IG Metall, Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin.

2010 haben sich neun starke Organisationen zusammengetan, um gemeinsam mehr zu erreichen: Eine soziale und gerechte Politik für Berlin.

Berlin soll für alle da sein. Nicht nur für die jungen, fitten, wohlhabenden Bürger. Gerade für die Schwächeren wird es aber immer schwieriger. Z.B. für ältere Menschen, Behinderte oder Flüchtlinge, Erwerbslose und Menschen mit geringem Einkommen.

Der Berliner Sozialgipfel hat jedes Jahr ein Schwerpunktthema: 2014 war es „Europa“, 2015 „Mieten und Wohnen“, 2016 „Soziale Gerechtigkeit“ und die Berliner Wahlen. 2017 sind es die Wahlen zum Deutschen Bundestag. Wir arbeiten für eine solidarische Gesellschaft, in der alle eine Chance und einen würdigen Platz haben.

Anmeldung:  Hier online anmelden

Die Frage, ob und wenn ja, durch welche partizipativen Elemente die parlamentarische Demokratie ergänzt werden sollte, beschäftigt Parlamente und Parteien. Mit dieser Frage haben sich nun auch knapp 160 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Deutschland befasst, die sich im Rahmen eines viertägigen »Bürgerrats Demokratie« engagiert haben. Die 22 Handlungsempfehlungen und Forderungen des Bürgerrats wurden nun Ende September der Öffentlichkeit vorgestellt und werden Mitte November auch in Form eines Bürgergutachtens an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sowie die Fraktionen des Deutschen Bundestages übergeben. Fast einstimmig spricht sich der Bürgerrat für die grundsätzliche Ergänzung der parlamentarisch-repräsentativen Demokratie durch weitere Elemente der Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie aus, zudem soll in der Praxis die Kombination von Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie verbessert werden. Skeptischer äußern sich die Beteiligten zur Intensivierung direkter Demokratie auf Bundesebene, wohingegen der Ausbau von Bürgerbeteiligung weit überwiegend begrüßt wird. Die vollständigen Ergebnisse können ab sofort online abgerufen werden. Der Bürgerrat wurde durch den Verein Mehr Demokratie gemeinsam mit der Schöpflin Stiftung initiiert.

Weitere Informationen


Digitalisierung als Weltanschauung. Wie rigorose Vernetzungspolitik mit 5G-Mobilfunk ideologische Züge offenbart

"Die angestrebte totale Digitalisierung ist zu einem selbstevidenten Dauerimperativ geworden mit quasireligiösen Zügen. Die Digitalisierung  
soll Fahrt aufnehmen – mittels 5G-Mobilfunk, der als unabdingbar für  die nächste Stufe der digitalen Revolution gilt. Doch gleichzeitig  
baut sich rund um die Welt Widerstand gegen diese immer rigorosere  Revolution und die neue Strahlungsart auf. Zunehmend wecken die  
technologischen Verheißungen bei freiheitlich orientierten Menschen  Misstrauen – gerade auch hinsichtlich der Frage, ob der behauptete  
Nutzen sich überhaupt mit  en gesundheitlichen und ökologischen  Risiken verrechnen lässt. Dass den warnenden Stimmen zahlreicher  
Wissenschaftler kaum Gehör geschenkt und die gebotene  Vorsorge  angesichts des wissenschaftlich umstrittenen 5GProgramms von oben  
herab als „zu drastische Maßnahme“ ausgeschlagen wird, offenbart den  Durchsetzungswillen einer Ideologie, die mitunter sogar Züge einer  
Ersatzreligion annimmt. Eine technokratische Weltanschauung mit  entsprechendem Menschenbild wird zum künstlich konstruierten Mythos  
der Gigabit-Gesellschaft..." Text des Vortrags von Peter Hensinger (pdf) bei einer Veranstaltung am 16.09.2019 in Dortmund
http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2019/09/Hensinger2.pdf

Peter Hensinger ist Mitautor der Broschüre im pad-Verlag "Smart City- und 5G-Hype. Kommunalpolitik zwischen Konzerninteressen,  
Technologiegläubigkeit und ökologischer Verantwortung" - siehe ein  Interview mit ihm dazu und weitere Infos zu 5G im Dossier
http://www.labournet.de/?p=139689

Einladung  Fachtagung vom 08.11. bis 10.11.19 in Hannover im Naturfreunde - Haus                                                                      
Das Existenzgeld kommt doch sowieso nicht, sagen manche. Es ist aussichtslos, dafür Alltagskämpfe einzuschränken oder aufzugeben, seine Energie zu verschwenden. Warum beschäftigen wir uns schon wieder mit dem Existenzgeld ?
Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wollen wir auf unserer Tagung versuchen, uns einen Überblick über den Stand der Debatte um ein Bedingungsloses Grundeinkommen zu verschaffen. Es gilt zu überlegen, wie wir innerhalb verschiedener sozialer Bewegungen eine breitere Debatte über eine emanzipatorische Gesellschaftspolitik erreichen können. In dieser Debatte sollte das Existenzgeld eine wichtige Rolle spielen. Denn wir haben in der Geschichte der Erwerbslosengruppen die Lehre aus unseren kollektiven Erfahrungen gezogen, dass es zur Abschaffung von Armut gesellschaftlich notwendig ist.
Sich vom „Nabel der ökonomischen Welt“ (Karl Reitter), dem Lohnarbeitszwang, zu emanzipieren, ist in diesem Zusammenhang für uns ein zentraler Ansatz einer anderen Sozialpolitik. Sie wirkt sich auf die gesamte Gesellschaft aus.
Sie orientiert sich einerseits an einer Verbesserung der Situation armer Menschen, unabhängig davon, ob sie erwerbstätig, erwerbslos, aus einem anderen Land geflüchtet oder obdachlos sind. Sie reicht aber auch darüber hinaus, indem Alternativen in Angriff genommen werden, in der am Ende „Lohnarbeit nur noch als biografische Episode“ (Paolo Virno) begriffen wird. Ein solches Projekt kann mit der Forderung nach einem 'Guten Leben für Alle' umschrieben werden. Ein Mittel, dorthin zu gelangen, ist das Existenzgeld.
Wir werden auf der Tagung eine kurze Einführung in die Geschichte des Existenzgeldes geben und den Unterschied zu anderen Grundeinkommensvorschlägen darstellen.
Wir versuchen, die Rolle, die ein Existenzgeld in der gesellschaftlichen Umgestaltung des Kapitalismus spielen kann, zu präzisieren.
Mit Karl Reitter aus Wien haben wir einen Referenten gewonnen, der sich mit uns fundiert über die linke Kritik am bedingungslosen Grundeinkommen auseinandersetzen wird.
Anhand der herausgearbeiteten Aspekte eines Bedingungslosen Grundeinkommens sowie unserer eigenen Ideen zu einem „Guten Leben“ wollen wir anschließend theoretische und praktische Ansätze einer gesellschaftlichen Veränderung erörtern.
Wir treffen uns wie immer in Hannover    
im Naturfreundehaus, Hermann-Bahlsen-Allee 8,    
vom Freitag, 08. November 19, 17 Uhr, bis Sonntag, 10. November 2019 mittags.  
Für Essen und Unterkunft ist gesorgt.
Die Einladung richtet sich an alle, die Interesse an dem Thema haben, bzw. die in Erwerbslosen- und anderen sozialen Initiativen und/oder solidarischen Gruppen arbeiten.
Noch ein Hinweis: Am selben Ort findet ab 13 Uhr bereits ein Treffen zum „Emanzipatorischen Grundeinkommen“ statt.
Für diejenigen, die uns noch nicht so gut kennen: Die Bundesarbeitsgemeinschaft Prekäre Lebenslagen - gegen Einkommensarmut und soziale Ausgrenzung e.V. (BAG PLESA) arbeitet seit 2008 als Zusammenschluss von lokalen Erwerbslosen-Initiativen und Einzelpersonen aus den Inis. Wir bilden uns auf unseren Treffen gegenseitig weiter und beraten unsere politischen Schritte. Das Entscheidungsgremium der BAG PLESA ist die Mitgliederversammlung. Wir sind seit 2016 beim Finanzamt Frankfurt/Main als gemeinnütziger Verein anerkannt.

Wer ist online

Aktuell sind 23 Gäste und keine Mitglieder online