Yanis Varoufakis über das „Grundeinkommen“, welches ihm die Kreditgeber für Griechenland aufschwatzen wollten

Der Ex-Finanzminister Griechenlands und DiEM25-Mitbegründer, Yanis Varoufakis, bringt in einem Video in knappen Sätzen auf den Punkt, warum ein Grundeinkommen notwendig ist, und was Neoliberale gern daraus machen würden. Für ihn gehören Demokratie und ein ausreichendes Grundeinkommen – die Macht, „Nein“ sagen zu können zu Ausbeutung – zusammen.

Varoufakis hat eine unnachahmliche Art, scheinbar komplizierte Sachverhalte einfach zu erklären: Zum Beispiel, dass Wohlstand ein kollektives Produkt ist und kein privates, wovon sich der Staat etwas abzweigt. Und dass ein Grundeinkommen nur fair wäre, und außerdem effizient, weil es die kollektive Wohlstands-, nämlich Wissensproduktion befördert.

Der Linke Varoufakis argumentiert auf der Grundlage von Karl Marx, ebenso aber auch gestützt auf die moderne, wissensbasierte Ökonomie – die im Übrigen Marx auch schon beschrieb. Daher braucht Varoufakis keine menschenrechtliche oder ethische Ableitung des Grundeinkommens. Und er sieht klar, dass das Grundeinkommen, wie jedes „wundervolle Mittel“, erst im Kontext humanistischer und demokratischer Gesellschaftsgestaltung seine progressive Wirkung entfalten kann.

Weiteres zu Varoufakis‘ Verständnis des Grundeinkommens findet sich in diesem Interview des Tagesanzeiger, in diesem Video mit Noam Chomsky und in diesem Video eines Vortrags am Gottlieb Duttweiler Institut in der Schweiz.

https://www.grundeinkommen.de


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