Michael Hirsch, Privatdozent an der Universität Siegen, umreißt in seinem Buch „Die Überwindung der Arbeitsgesellschaft. Eine politische Philosophie der Arbeit“ ein politisches Projekt der Befreiung von überflüssiger Arbeit und von Herrschaft. Für Hirsch hängt die Frage nach der Arbeit unmittelbar mit der Frage nach Demokratie und Freiheit zusammen.

Im Buch findet sich eine bestechende Kritik der (Lohn-)Arbeitsgesellschaft, ihrer ideologischen Grundlagen und politischen Funktionslogik. Hirsch denkt emanzipatorische Alternativen wie das Grundeinkommen, radikale Arbeitszeitverkürzung und feministische Ansätze zusammen.

Freundinnen und Freunde der Philosophie, Politikwissenschaft und Soziologie kommen auf ihre Kosten. So werden mit Zitaten von Theodor W. Adorno, Jean Baudrillard, Pierre Bourdieu, Nancy Fraser, André Gorz, Axel Honneth, Stephan Lessenich, Herbert Marcuse u.v.a.m. Argumente entwickelt.

Die Lektüre des Buches lohnt sich. Gerade vor dem Hintergrund, dass in Finnland und in den Niederlanden „Grundeinkommens“-Projekte durchgeführt werden sollen, die faktisch die Verfestigung der (Lohn-)Arbeitsgesellschaft zum Ziel haben – und nicht eine Infragestellung der dahinter stehenden Ideologie und politischen Praxis.

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