Attac, Buen Vivir, die Bewegung für eine solidarische Ökonomie, für das Grundein­kommen, für eine Care Revolution oder Ökodörfer – sie alle sind in verschiedener Weise mit der Degrowth-Bewegung verbunden. Inwiefern diese Ansätze, Bewe­gungen und Initiativen mit Degrowth-Bewegung verbunden sind, wird im Band „Degrowth in Bewegung(en). 32 alternative Wege zur sozial-ökologischen Transformation“ deutlich, den das Konzeptwerk Neue Ökonomie und der DFG-Kolleg Postwachstums­gesellschaften herausgegeben hat.

In den Beiträgen berichten Aktive sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über Initiativen oder Bewegungen, in denen sie selbst aktiv sind oder mit denen sie sich verbunden fühlen. Zur Grundein­kommens­bewegung gibt es einen eigenen Beitrag. Zudem wird das Grundeinkommen in weiteren Beiträgen als Bestandteil einer sozial-ökologischen Transformation beschrieben.

Dabei stellen sich die Autorinnen und Autoren verschiedenen Fragen: Wie könnte eine grundlegend bessere Gesellschaft gestaltet sein? Was können wir heute dafür tun, dahin zu kommen? Welche Ansätze und Strategien gibt es in unter­schied­lichen Strömungen, von denen wir lernen können? Und wie passen die verschiedenen Alternativen zueinander?

Die in diesem Band zusammengetragenen Antworten sind das Ergebnis eines Diskussions- und Schreibprozesses, der mit einem Workshop im Herbst 2015 begann. Das Buch ist eine Einladung für alle, die ihre Vorstellung vom guten Leben in die Tat umsetzen wollen. Gleichzeitig soll es zur Vernetzung und zum Austausch unterschiedlicher Bewegungen mit der Degrowth-Bewegung beitragen.

 Zum Buch und den Herausgebenden

 Konzeptwerk Neue Ökonomie, DFG-Kolleg Postwachstumgesellschaften (Hg.): Degrowth in Bewegung(en). 32 alternative Wege zur sozial-ökologischen Transformation, München: oekom-Verlag, 416 Seiten, ISBN 978-3-86581-852-2; 22,95 Euro. Rezensionsexemplare können beim oekom-Verlag bestellt werden.

Das Konzeptwerk Neue Ökonomie setzt sich seit 2011 für eine soziale, ökologische und demokratische Wirtschaft und Gesellschaft ein. Es war Träger der Degrowth-Konferenz in Leipzig 2014 und betreibt das Webportal www.degrowth.de.

Die DFG-Kollegforscher(innen)gruppe Postwachstumsgesellschaften am Institut für Soziologie der Universität Jena forscht zu den Wachstumstreibern kapitalistischer Gesellschaften und möglichen Alternativen.

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