Dienstag, 2. August 2022, 19:00 Baiz, Schönhauser Allee 26 A, 10435 Berlin
(Ecke Wörther Str.) U Senefelderplatz, Eberswalder Str.
Statt gegen die Hungersnöte, die Wüstenbildung, die Gletscherschmelze, die Flutkatastrophen vorzugehen, kippen die Verantwortlichen Öl ins Feuer. Schon bald wird es zu spät sein und die Gesellschaft verschließt die Augen. Wir haben einen Plan zivilen Widerstands, der hohe Opferbereitschaft erfordert, doch eine Chance hat, zu funktionieren. Hör ihn dir an! Lasst uns handeln, als ob unser Leben davon abhängt. Denn das tut es!

 

Die Sommerausgabe der OYA wurde diesmal nicht gedruckt, sondern eingelesen: Seit Anfang Juli kann die erste Welle an Hörstücken auf unserer Website angehört und heruntergeladen werden und ist auch auf den Podcast-Portalen Spotify und iTunes (Suchbegriff: »Oya im Ohr«) zu finden.

Die zwei Dutzend Hörstücke sind Stationen einer vielstimmigen Reise, auf der zeitlose Artikel aus unserem Archiv sowie der eine oder andere bislang unveröffentlichte Stück erklingen – Texte, die von Lesenden und Redaktionsmitgliedern ausgewählt wurden, weil sie Aspekte gesellschaftlichen Wandels sichtbar machen und Orientierung in herausfordernden Zeiten geben können. Diese Wegmarken aus 13 Jahren Oya erzählen von jungen Menschen auf der Suche nach Beheimatung, von unerschrockenen Großmüttern im Dienst des Lebendigen, vom Sammeln, Tragen und Halten, von der Kunst des Augenblicks, vom Loslassen und vom Kompostieren, vom Bauen, Pflanzen, Selbermachen auf der einen Erde – davon, wie Menschen sich gemeinschaffend organisieren, wie sie mutig und unbeirrt Widerstand gegen die Strukturen der Megamaschine leisten, sich nicht mit einfachen Antworten auf komplexe Herausforderungen zufriedengeben und sich in krisenhaften Zeiten fragen: Was ist hier und heute wirklich dran?

Die Hörstücke enthalten Klassiker aus den Anfangstagen von Oya (»Auf in die Post-Kollaps-Gesellschaft« von Johannes Heimrath), Beiträge, die unser Verhältnis zu stofflichen Grundlagen der gebauten Welt überdenken (»Es lebe die Eisenzeit!« von Anja Marwege), philosophische Texte, die unser Selbstverständnis als Menschen hinterfragen (»Kompostierendes Sein« von Bayo Akomolafe), Überlegungen zu politischem Engagement im je eigenen Lebensumfeld (»Wie kann nach Hause gehen politisch sein?« von Andrea Vetter), praktische Anregungen zum Selbermachen (»Inspirationen vom Vormacher« und »Mehr Einfälle als Zeit abfällt« von Jochen Schilk), Texte übers Tätigsein mit Dung (»Ein Haufen Arbeit« von Matthias Fellner) und den Umgang mit Digitalisierung (»Schöne neue Technikwelt?« von Maria König) sowie Beiträge von neu dazugewachsenen Redaktionsmitgliedern (»Ich vertrockne« von Tabea Heiligenstädt oder »Dank an die Älteren« von Luisa Kleine).

Den ganzen Sommer über werden wir im wöchentlichen Rhythmus immer mittwochs weitere Hörstücke veröffentlichen – es lohnt sich also, uns regelmäßig auf unserer Website oder in unseren Kanälen bei Spotify, Facebook und Instagram zu besuchen! Los geht es heute mit gleich zwei weiteren zeitlosen Hörstücken, die sich, ausgehend von persönlichen, biografischen Erlebnissen, mit dem Gehenlassen, dem Seinlassen und dem Sterbenlassen im konkreten wie im übertragenen Sinn beschäftigen: »Worte für das Unfassbare finden« von Lara Mallien und »Es lebe die Lassenskraft!« von Matthias Fersterer.

Die Hörstücke erzählen überwiegend stille, leise, aus gelebter Praxis heraus entstandene Geschichten. Geben diese Erzählungen angemessene Antworten auf eine Welt, die in Flammen steht? Können sie dem Krieg gegen die Lebendigkeit, der Tag für Tag geführt wird – sei es durch Panzer, atomare Aufrüstung, Fracking oder agrarindustrielle Weltvernutzung –, etwas entgegensetzen? Das können wir nicht sicher wissen. Wir vertrauen jedoch darauf, dass die »Revolution für das Leben«, die sich tagtäglich an vielen Orten durch den beherzten Einsatz tatkräftiger Menschen vollzieht, für sich genommen Sinn ergibt – unabhängig davon, was noch kommen mag.

Wir wünschen Ihnen und euch eine denkbar gute Sommerzeit mit intensiven Hörerlebnissen und werden uns im Herbst in gewohnter Druckfassung zurückmelden. In der Zwischenzeit freuen wir uns darauf zu hören, wie es Ihnen und euch auf der akustischen Reise ergangen ist – zum Beispiel bei unserem »Ausgabenreflex« am Mittwoch, den 7. September, ab 18 Uhr, der allen Lesenden die Möglichkeit bietet, sich mit Redaktionsmitgliedern per Videokonferenz über »Oya im Ohr« auszutauschen (Anmeldungen bitte bis 1. September an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 

 

 

Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe macht mit Kampagne Druck auf Ampelregierung. Ein Gespräch mit Werena Rosenke
Gitta Düperthal
Sie haben die bundesweite Kampagne »Wohnung los« gestartet. Wie ist die Situation wohnungsloser Menschen aktuell? Die Lage auf dem Wohnungsmarkt verschärft sich sukzessive, Mietpreise steigen an.  Menschen mit geringem Einkommen oder bereits Wohnungslosen fällt es immer schwerer, eine Wohnung zu finden. Es muss eine Strategie geben, die Wohnungsnot zu beenden. Die Ampelkoalition hat im
Koalitionsvertrag festgeschrieben, bis 2030 Obdach- und Wohnungslosigkeit zu überwinden und dafür einen Aktionsplan aufzulegen.
Mit unserer Kampagne wollen wir dafür sorgen, dass sie dieses Ziel nicht aus den Augen verliert.
Haben Sie Hoffnung, dass das funktionieren wird?
Das Bekenntnis der Bundesregierung zum Aktionsplan darf kein Lippenbekenntnis bleiben. Wir gehen davon aus, dass sie es angehen wird, die Wohnungslosigkeit zu beenden. Fragt sich nur, wie. Mit stets neu
aufgelegten Projekten wird es nicht zu erreichen sein. Wohnungslosigkeit muss systematisch bekämpft werden. Die notwendigen bezahlbaren Wohnungen müssen geschaffen werden, entweder durch den Bau sozialgebundener gemeinnütziger Wohnungen oder indem die Kommunen Belegbindungen ankaufen. Alle wohnungslosen Menschen müssen die Chance bekommen, eine eigene Wohnung und einen Mietvertrag dafür zu erhalten. Präventiv muss dafür gesorgt werden, dass ein Wohnungsverlust erst gar nicht droht.
Dazu muss es politische Programme geben. Spezielle Fachabteilungen könnten über eine Gefährdung des Mietverhältnisses informieren, damit eine Übernahme von Mietschulden frühzeitig gestartet werden kann, bevor Schulden weiter anwachsen. Wie ist die Datenlage zum Thema?
Erstmals wurde mit dem Stichtag 31. Januar in diesem Jahr eine Teilmenge der wohnungslosen Menschen statistisch erfasst: jene, die an diesem Stichtag entweder in einer ordnungsrechtlichen Unterkunft der Kommune oder bei freien Trägern übernachtet haben. Menschen, die auf der Straße leben oder Sofahopping bei Freunden machen, weil sie noch am Anfang der Wohnungslosigkeit stehen, können mit der Zählung allerdings nicht erfasst werden. Wir bezweifeln, dass alle Geflüchteten mit Aufenthaltsstatus erfasst wurden. Viele kamen in Gemeinschaftsunterkünften oder bei Freunden oder Verwandten unter. Eine
Zahl wird noch veröffentlicht werden. Wir haben eine Schätzung für das Jahr 2020 vorgelegt und gingen von etwa 420.000 Menschen ohne Wohnung bundesweit aus.
Hat Corona die Lage verschlimmert?
Für Wohnungslose, die sich im öffentlichen Raum aufhalten, Straßenzeitungen verkaufen oder Flaschen sammeln, ist das Leben schwieriger geworden. Tagesaufenthalte, Wasch- oder Duschgelegenheiten
schwinden. Während dieser Zeit haben wir uns dafür eingesetzt, dass erforderliche Abstände überhaupt eingehalten werden können. In Unterkünften waren dennoch teilweise sechs Leute in einem Raum
untergebracht. Ob mehr Menschen in finanzielle Nöte gerieten, Schulden aufhäuften und wohnungslos wurden, ist nicht bekannt. Mir kam zu Ohren, Vermieter hätten sich in der Hochphase von Corona zunächst mit Kündigungen zurückgehalten, würden das jetzt aber nachholen. Belegbare Zahlen gibt es dafür nicht.
Wie kann Ihre Kampagne genug Druck entwickeln?
Wir hoffen darauf, dass sich Sozialverbände und Mieterinitiativen beteiligen; dass sie Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen dazu machen, was zu tun ist, um das Menschenrecht auf Wohnen zu erhalten.
Im September 2021 haben mehr als eine Million Berliner das Anliegen für eine Enteignung großer privater Wohnungsunternehmen unterstützt. Es gibt Kritik, der Senat verschleppe oder verhindere die Umsetzung. Was halten Sie davon?
Als Bundesverband äußern wir uns nicht zu einzelnen Landes- und lokalen Initiativen. Einige halten die Enteignung für eine Notwendigkeit, andere unterstützen das nicht. Wir sind aber der Meinung, dass Kommunen ermöglicht werden muss, ein Reservoir für Wohnungslose und Einkommensschwache vorzuhalten. Diese werden stigmatisiert und ausgegrenzt. Das dürfen wir nicht zulassen.
Werena Rosenke ist Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe
https://www.jungewelt.de/artikel/430654.wohnungslosigkeit-das-darf-kein-lippenbekenntnis-bleiben.html

 

 

 

 15.07.2022 // 20:00Uhr

Am 15. Juli liest die Sozialwissenschaftlerin und Historikerin aus ihrem Buch "Kritik des Familismus".
Welche Bedeutung hat die Familie für uns und unsere Mitmenschen? Wie hat sich diese Bedeutung im Laufe der Zeit verändert? Haben Freund:innenschaften einen ähnlichen Stellenwert in unserer Gesellschaft? Welche Familienformen gibt es neben der Vater-Mutter-Kind - Familie und wie reagiert der Staat auf den Wandel von Familienformen? Mit solchen und ähnlichen Fragen beschäftigen wir uns am 15. Juli ab 20:00 Uhr im Innenhof vor der Buchhandlung "Schwarze Risse".
Buchladen Schwarze Risse, Gneisenaustr. 2A, 2. Hinterhof, Metro-Station
Mehringdamm
Eintritt: frei!
Es wird ein kleines Kuchenbuffet und Fingerfood geben. Die Lesung wird realisiert von einer kleinen Gruppe aus sechs in Berlin lebenden Freundinnen.
Anmeldung: https://eveeno.com/lesungnotz

 

 

 

17 - 21. August 2022 Veranstaltungsort
Hochschule Niederrhein, Campus Mönchengladbach
Webschulstraße 41-43
41065 Mönchengladbach
Überall gehen Menschen für eine bessere Welt auf die Straße. Sie kämpfen gegen die Kriege unserer Zeit, nicht nur in der Ukraine, gegen die globale Erwärmung und die weitere Nutzung fossiler Energieträger, gegen das Artensterben, gegen Rassismus und Sexismus, gegen Ausbeutung und Herrschaft. Sie streiten für die Gleichberechtigung marginalisierter Gruppen, für bezahlbares Wohnen, für bessere Arbeitsbedingungen, für gesündere Lebensmittel und mehr Tierwohl. So unterschiedlich die einzelnen Anliegen auch sind, es vereint sie der Kampf für ein besseres Leben für alle. Es bedarf des Austausches und der Vernetzung der verschiedenen sozialen Bewegungen über Landesgrenzen hinweg, um ihre Durchsetzungsfähigkeit zu erhöhen. Nach mehr als zwei Jahren der Pandemie ist die von der Rosa-Luxemburg-Stiftung mitorganisierte Europäische Sommeruniversität der sozialen Bewegungen eine der ersten internationalen Großveranstaltungen, die wieder echte menschliche Nähe zulässt. Vom 17. bis 21. August 2022 treffen wir uns, um über die Entwicklung des gegenwärtigen Kapitalismus, die vielfältigen gesellschaftlichen Krisen und Konflikte und Strategien zu ihrer Überwindung zu diskutieren. In einem Dutzend größeren Foren und etwa 100 Workshops kommen Aktivist*innen verschiedener sozialer Bewegungen, Intellektuelle und politisch Interessierte aus ganz Europa zusammen, um ihre Erfahrungen und Perspektiven austauschen. Es geht darum, aus vergangenen Erfolgen und Fehlern zu lernen, die eigene politische Praxis zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Wir wollen die Konvergenz der sozialen Bewegungen befördern und die Ausarbeitung gemeinsamer Strategien mit Blick auf den notwendigen sozialökologischen Systemwechsel und eine friedlichere Welt vorantreiben. Alle weiteren Informationen zur Europäischen Sommeruniversität der sozialen Bewegungen, zum Programm und zur Anmeldung findet Ihr hier: https://www.esu22.eu/ 
Die ESU 2022 ist ein Projekt von der Bildungskooperation für eine gerechte Globalisierung e.V. in Kooperation u.a mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

 

 

 

 

Der Krieg in der Ukraine fordert uns heraus. Als eine Einrichtung, die sich den Ideen und der Praxis der Gewaltfreiheit verschrieben hat, scheinen wir dem Ruf nach immer mehr Waffen wenig entgegensetzen zu können.

Ehemals friedensbewegte Menschen befürworten jetzt den Verteidigungskrieg der Ukraine und sagen „Ja“ zu der Lieferung schwerer Waffen. Der Mitgründer der Werkstatt und frühere Vorsitzende Theodor Ziegler bringt die Stimmung so auf den Punkt:

„In Politik und Gesellschaft ist seit Kriegsbeginn medial befeuert ein regelrechter militärischer Sog entstanden, dem sich viele Menschen in Politik, Medien und Kirchen nicht entziehen können. KritikerInnen dieser Entwicklung werden der Ponyhof-Theologie, des Lumpenpazifismus, des Egoismus und Zynismus beschuldigt. Der Pazifismus sei zwar zu respektieren, im Moment jedoch keine verantwortliche Handlungsoption.“

Wir glauben dagegen, dass es jetzt an der Zeit ist, das während des Kalten Krieges entstandene Konzept der Sozialen Verteidigung von neuem ins Gespräch zu bringen. Unsere Online-Veranstaltung dazu am 25. Mai stieß auf sehr große Resonanz. Videoaufzeichnungen und Texte der Vorträge findet ihr auf unserer Website www.wfga.de. Als Werkstatt werden wir an diesem Konzept weiterarbeiten, im Verbund mit vielen anderen Friedensorganisationen, die jetzt mit dieser Idee in die Offensive gehen wollen. Insbesondere das im Völkerrecht verankerte Konzept der

Offenen Städte verdient Beachtung. Es ist in der Geschichte schon mehrfach mit Erfolg praktiziert worden. Es gibt gewaltfreie Alternativen zum Krieg, auch zu einem völkerrechtlich legitimen Verteidigungskrieg!

 

 

 

Frühjahrsratschlag – Die Anmeldung ist online!
Vom 8. bis 10. April treffen wir uns zum Frühjahrsratschlag in Frankfurt am Main in der bekannten Waldorfschule, sofern es die pandemische Lage zulässt. Kommt es zur Präsenzveranstaltung, wählen wir entsprechend der Beschlusslage Rat und KoKreis – anders als sonst im Frühjahr! Also: Bestimmt Eure Delegierte für die Wahlen.
Ansonsten wird unser Projekt „Globalisierungskritik fortschreiben und für Attac wirksam machen" der Schwerpunkt des Ratschlags sein.
* Meldet Euch an: https://attac.de/ratschlag/anmeldung
* Alle Infos bald auf https://attac.de/ratschlag

 


Melde dich hier an zur WebinarWoche 12.-21. März 2022

Herzliche Einladung zur Live-WebinarWoche aus Dörfern im Wandel mit Menschen aus spannenden Orten der Transformation, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft!

HIER geht es zum Programm-Überblick: 10 Tage, 20 Veranstaltungen, über 20 Referent*innen, 1000 Neuigkeiten zu über 20 Orten der des Wandels. Live. Online. Kostenlos.

„Walk your talk“!

Die Sprecher*innen leben in Gemeinschaften von GEN, dem deutschen Ökodorfnetzwerk, aber auch in anderen Dörfern, die Transformation ganz praktisch voranbringen.
Die 75-minütigen Sessions täglich um 17 Uhr und 19.30 Uhr geben einen plastischen Einblick in nachhaltige Lebensweisen und die Bildungsangebote der Lernorte. Wir beleuchten individuelle Themen der Referent*innen, ihre Aktionsfelder und nicht alltägliche Arbeitsschwerpunkte. Sehr persönlich und authentisch, aus der Schatzkiste ihrer Erfahrungen, erzählen sie über:

++ freie Schule und Bildung ++ alternative Baumaterialien und Energiekonzepten ++ regionale Wirtschaftsstrukturen ++ Dorfentwicklungsprogrammen ++ generationsübergreifendes Wohnen ++ regenerative Landwirtschaft ++ resiliente und suffiziente Lebensformen ++ Methoden von Gemeinschaftsbildung ++ gemeinsame Ökonomie ++ „Group of all Leaders“ ++ Achtsamkeit ++ Gebäudebegrünung ++ Persönlichkeitsentwicklung ++

Geballtes Wissen, mutmachende Geschichten und Inspiration für das eigene Handeln. Wir zeigen Praxisbeispiele zum „guten Leben“ aus den Lernorten:

++ Fuchsmühle ++ Lebendige Landwirtschaft Hof Luna ++ LebensGut Cobstädt ++ Klein Jasedow ++ Lebensraum Röblingen ++ Bachelor of Being Kragenhof ++ Heckenbeck ++ Lebensgarten Steyerberg ++ Ökodorf Sieben Linden ++ Gemeinschaft Sonnenwald ++ ufaFabrik Berlin ++ Schloss Tonndorf ++ K20 Projekthaus ++ zukunftsFähig werkhofgarten ++ Schloss Blumenthal ++ Nature Community ++ Meck-Schweizer Gessin ++ gASTWERKe ++ ZEGG ++ Bildungsstätte Lehmbau Wangelin ++ Schloss Tempelhof ++

Sei dabei, melde Dich an!

 

Europäische Sommeruniversität – Call for Workshops (bis 31. März!)
Die „Europäische Sommeruniversität sozialer Bewegungen“ (17. bis 21. August 2022 – https://esu22.eu) sucht ein Programm. Die Struktur sieht so aus: https://esu22.eu/programm.
* Wenn Ihr etwas beitragen wollt, reicht Eure Angebote für Workshops, Open Spaces, Exkursionen oder World Cafés auf https://frab.attac.de/esu22/cfp ein.
Schönere Methoden als „Frontalunterricht“ freuen die Organisator:innen. Die Frist ist bis zum 31. März verlängert worden.
* Für die Kommunikation mit dem Programmteam: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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* Fragen, Hilfsangebote und Anregungen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

Bei der digitalen Aktionskonferenz aus der Friedensbewegung am 26.2.2022 mit mehr als 250 Teilnehmenden – der bisher größten dieser Art – bestand nach einer intensiven Diskussion mit großer Beteiligung Einigkeit:
  • Wir verurteilen die militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine. Für Krieg gibt es keine Rechtfertigung. Die jahrelange antirussische Konfrontationspolitik des Westens, besonders der USA und der NATO rechtfertigen keinesfalls eine militärische Intervention.

  • Die Bombardierungen und alle weiteren militärischen Aktionen müssen sofort gestoppt werden. Notwendig ist ein umfassender Waffenstillstand, der Rückzug aller Truppen und die Aufnahme von Verhandlungen.

  • Politische Reaktionen des Westens sollten auf die Wiederaufnahme von Gesprächen gerichtet sein, weiteren Hass und Konfrontation vermeiden und nicht die Bevölkerung Russlands treffen. Deswegen lehnen wir Wirtschaftssanktionen ab. Diese treffen im Kern immer die Menschen der jeweiligen Länder.

Wir wollen als Friedensbewegung weiter aufklären, dass Krieg und Militär keines der wichtigen Probleme, wie Hunger, Flucht, Klimakatastrophe und soziale Ungleichheit lösen wird. Unsre Solidarität gilt den vor Krieg und Verfolgung Geflüchteten.

Es gibt auch bei dem Ukraine/Russland-Konflikt nur eine politische Lösung auf der Basis der Prinzipien der ungeteilten, gemeinsamen Sicherheit. Wir brauchen eine Wiederbelebung der OSZE.

Wir begrüßen den Vorschlag des ukrainischen Präsidenten, über eine Neutralität seines Landes zu verhandeln.

Wir wenden uns entschieden gegen eine weitere Aufrüstungspolitik der Bundesregierung u.a. durch die Erhöhung des Militäretats aber auch durch die weitere EU-Militarisierung.

Lasst uns gegen den Krieg, für eine Politik der gemeinsamen Sicherheit auf die Straße gehen.

Krieg löst kein Problem

Deshalb fordern wir:

  • Umgehend Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine

  • Sofortiger Stopp aller Kriegshandlungen

  • keinerlei Waffenlieferungen

  • keine weitere Aufrüstungsrunde

  • Stopp der NATO-Osterweiterung

  • Solidarität mit der Friedensbewegung in Russland und der Ukraine

  • Solidarität mit allen Geflüchteten

Die Teilnehmenden verständigten sich auf weiterführenden Aktionen für das Wochenende vom 4. bis 6. März.

Deshalb ruft die Aktionskonferenz dazu auf:

  • Bundesweite Aktions- und Protesttage am Wochenende von 4. bis 6. März

  • Ostermärsche zum Signal für Abrüstung und gemeinsame Sicherheit machen

  • Vorbereitung einer bundesweiten Aktion gegen Aufrüstung und Militarismus

  • Verhandlungen zur Lösung der Konflikte in der Ukraine

initiative „Die Waffen nieder – Nein zum Krieg“

Hugo Braun (Attac), Reiner Braun (International Peace Bureau), Claudia Haydt (Informationsstelle Militarisierung), Ralf Krämer (Sozialistische Linke in der Partei Die Linke), Willi van Ooyen (Friedens- und Zukunftswerkstatt), Christof Ostheimer (Bundesausschuss Friedensratschlag), Peter Wahl (Attac).

https://nie-wieder-krieg.org/

https://friedensratschlag.de/2022/01/die-waffen-nieder-nein-zum-krieg