Neue Bücher zum Solikon 2015 erschienen

Kristina Bayer, Dagmar Embshoff (Hg.)
Der Anfang ist gemacht
Band I - Kultur der Kooperation - Die Gruppe
ISBN 978-3-940865-43-4 I 2015 I 160 Seiten I 16 €

Wer begeistert ist von den Grundgedanken Solidarischen Wirtschaftens, sieht sich meist einem Dschungel aus Definitionen, Konzepten und Gruppierungen gegenüber. Diese zu durchschauen, ist insbesondere für Neulinge anspruchsvoll und kompliziert. Aber auch "alte Hasen" kennen meist nur einzelne Spektren dieser großen internationalen Bewegung.
Dieses Buch will Türen öffnen.
Gruppen, die ein Projekt gründen möchten, finden in dem mehrbändigen Ratgeber eine aktualisierte Zusammenstellung von Wissen aus mehreren Jahrzehnten Projektealltag.
Der vorliegende Band 1 fasst unter dem Motto „Kultur der Kooperation“ Beiträge zusammen, die die Bedeutung eines aktiven und bewussten Umgangs mit Gruppenprozessen für den Projekterfolg deutlich macht. Themen hierbei sind
– Phasen der Gemeinschaftsbildung
– Achtsamkeit
– Konstruktiver Umgang mit Zoff und Konflikten
– Methoden der Entscheidungsfindung
– Gewaltfreie Kommunikation
– Solidarische Kommunikation.
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Neue Bücher zum Solikon 2015 erschienen

Elisabeth Voß, NETZ für Selbstverwaltung und Selbstorganisation e.V. (Hrsg.)
Wegweiser Solidarische Ökonomie
¡Anders Wirtschaften ist möglich!
2. aktualisierte und wesentlich erweiterte Auflage
ISBN 978-3-930 830-33-5 I 2015 I 205 S. I 10 €

Solidarische Ökonomie hat viele Gesichter. Sie umfasst Ideen und Konzepte einer Wirtschaft, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist, sondern menschliche Bedürfnisse erfüllt. Der Wegweiser gibt Einblicke in verschiedene aktuelle Ansätze wie Genossenschaften, Soziale Ökonomie, Social Business, Commons, Feministische Ökonomie und Care, Degrowth und andere. Dabei kommen auch kritische Perspektiven nicht zu kurz. Potentiale und Grenzen werden ebenso benannt, wie Vereinnahmungen ideeller Ziele zu kommerziellen oder politisch fragwürdigen Zwecken. Zusätzlich werden Praxisbeispiele aus verschiedenen Lebensbereichen vorgestellt. Bei allen Unterschieden dieser Ansätze und Praxen haben sie gemeinsam, dass die Menschen und ihre sozialen Beziehungen die Basis dieses solidarischen Wirtschaftens sind.
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Der Berliner Prinzessinnengarten gründet eine Nachbarschaftsakademie - und stellt das Urban-Gardening-Thema in einen internationalen Kontext von Stadt und Land.
Heute startet eine neue Plattform aus Kunst, Politik, selbstorganisiertem Lernen und nachbarschaftlichem Engagement. KünstlerInnen, Forschende und Initiativen aus Berlin, dem Umland und der ganzen Welt kommen an den Kreuzberger Moritzplatz, um nach lokalen Antworten auf drängende globale Fragen zu suchen.

Die Initiatoren gründen eine Akademie außerhalb der Akademie: selbstorganisiert, ohne Zugangsbeschränkungen und ohne Diplome. Aus dem Beitrag unterschiedlicher Initiativen entsteht eine offene Plattform des Wissensaustausches, der kulturelle Praxis und des Aktivismus in Stadt und Land. Diesen Sommer eröffnet die Nachbarschaftsakademie mit dem Programm „Stadt, Land, Boden“, an dem sich Initiativen und KünstlerInnen aus Kreuzberg, Brandenburg, Hamburg, Paris, New York, Asturien in Spanien und den USA beteiligen.

In unserer Arbeit im Prinzessinnengarten haben wir viele Menschen und Projekte am Moritzplatz, auf Hofkollektiven in Brandenburg, aber auch in Initiativen in New York, Detroit, Westafrika oder Syrien kennengelernt, die heute schon mit unglaublichem Engagement in ihren eigenen Nachbarschaften an der Welt von morgen arbeiten. Auf eine bestimmte Art sind dies alles Nachbarn von uns. Und mit der Nachbarschaftsakademie entsteht ein Ort, der diese Erfahrungen und dieses Wissen zusammenbringt. Was können wir beispielsweise von der Community-Arbeit einer New Yorker Initiative wie „596 Acres“ lernen, wenn es darum geht, einen Zusammenhang herzustellen zwischen steigenden Mieten und dem Verlust von Kiezbibliotheken, grünen Freiräumen und Nachbarschaftszentren. Genauso wichtig ist es, nicht nur über das Essen zu reden, sondern auch von den Orten und Regionen, aus denen es kommt. Was hat beispielsweise die Privatisierung von Gemeingütern in der Stadt – von der auch der Prinzessinnengarten akut bedroht war – mit dem „Landgrabbing“ in Brandenburg zu tun? Solche Fragen wollen wir in der Nachbarschaftsakademie nachgehen.“ – Marco Clausen, Mitgründer Prinzessinnengarten und Nachbarschaftsakademie

Weiterlesen: Prinzessinnengarten gründet eine Nachbarschaftsakademie


Solidarische Wirtschaftsformen machen Hoffnung: Sie sprießen längst vor unseren Füßen und treiben mannigfaltige Blüten, obgleich unsere Maschinen noch die alten Monokulturen düngen. Wie können wir einer transformativen Wirtschaft mit Weitblick den Boden bereiten?
Mit viel Elan und der Unterstützung von inzw. über 50 Kooperationspartnern organisieren wir derzeit einen Kongress zum Thema "Solidarische Ökonomie und Transformation" der vom 10.-13. September an der TU Berlin stattfindet - samt einer Wandelwoche voller Exkursionen im Vorfeld (5.-10.9.).  Mehr unter:
http://www.solikon2015.org.
Seit Kurzem ist auch der Call for Workshops online!
http://www.solikon2015.org/call-workshops

Mehr zum solikon2015 (1.) und wie immer ein Blick über den Tellerrand des Forum *SÖ mit Terminen (2.), Literaturtipps (3.) und News (4.) rund ums Thema Solidarische Ökonomie in diesem Newsletter!
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(1.) s o l i k o n  2015
Vom 10.- 13 September '15 erwartet uns in Berlin ein vielfältiges Kongress-Programm mit über 100 Workshops, 8 großen Podien und 15-20 Foren als besondere Räume für Austausch, Debatten und Verabredungen. Die Wandelwoche im Vorfeld (5.-10.9.'15) ermöglicht in vielfältigen Touren über 50 Beispiele Solidarischer Ökonomie und verwandter Strömungen kennenzulernen. Wir sind schon jetzt gespannt, v.a. auch auf die Gäste aus Brasilien (u.a. der Staatssekretär für Solidarische Ökonomie), Äthiopien (angefragt), den Philippinen (angefragt) Griechenland, Spanien, Italien, Frankreich, England etc.
(Anmeldung und Programm ab Mitte Juni.)

Call for  W o r k s h o p s :
Wir freuen uns besonders über Workshop-Einreichungen bis zum 15.6. zu den 5 Themensträngen:
* GRUNDBEDÜRFISSE erfüllen/ neue Kooperationsformen
* Zugang zu und verantwortungsvoller Umgang mit RESSOURCEN
* REGIONALE KOOPERATIONEN kennenlernen u. stärken/ Regionalforen bilden
* INTERNATIONALE  ZUSAMMENARBEIT/ Solidarischer Handel statt TTIP und Co
* STRATEGIEN DER TRANSFORMATION/ Theorien, Stömungen, Verabredungen
Link zum Online-Formular:
http://www.solikon2015.org/call-workshops
S p e n d e n a u f r u f
Aktuell sind wir dringend auf SPENDEN angewiesen, insbesondere um die aufwendige Übersetzung samt Technik zu finanzieren, da der Kongress doch viel internationaler wird als ursprünglich geplant. Aber auch Kulturprogramm, Programmheft-Druckkosten und Praktikant*innen wollen und sollen angemessen bezahlt werden.
Ob 5,- , 15,- , 50,- oder 150,- €  - Jeder Beitrag hilft!
http://www.solikon2015.org/spenden

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